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5 Fragen an Syd Arthur

In Pressetexten steht immer super viel drin, wie die Band zueinander fand, wie das Album entstand und welche Einflüsse es hat. Was alle Pressetexte gemeinsam haben, irgendein bekannter Name taucht immer auf. Sei es der Produzent, Entdecker, Weggefährte oder jemand anderes. Ein Name, den man eben nicht so schnell überliest. Gar nicht mal so blöd. Bei Syd Arthur sind es Kate Bush und Paul Weller. Das ist aber nicht der Grund, warum sie die „5 Fragen“ beantwortet haben. Ganz im Gegenteil, unbeeindruckt habe ich die Musik für sich sprechen lassen und lasse jetzt die Jungs für sich sprechen:

1.Who are you?

My name is Joel and I play bass in Syd Arthur.

2. How would you describe yourself in 5 words?

Hard working, practical, fun, engaged, thoughtful…

3. What have you been up to around the album release?

It’s been great actually and a long time coming… We organised a series of in-store performances at local independent record stores over the weekend of release, which were a lot of fun! We prepared a stripped down set, where we re-arranged some of the songs off Apricity for the shows. We’re just hitting the road now for a small UK run around the release too.

4. What kind of musicians do you look up to?

Anyone who makes great music and stays true to it really… There’s some incredible musicians we know in the ‘jazz/instrumental’ world who are just too good really and a constant inspiration.

5. Your favourite album or song at the moment?

I have been digging the last Mac DeMarco album Another One, the DD Dumbo record and also love Cate Le Bon’s Crab Days album.

Skandalös, das gab es in der Geschichte dieser Rubrik auch noch nicht: die dritte Frage wurde geändert. Tststs, da trauen sich die Jungs aber was!

Syd Arthur sind nicht nur Joel, sondern auch seine Brüder Liam und Josh und der Freund Raven. Ravens Tante ist keine geringere als Kate Bush. Da hätten wir den ersten Namen aus dem Pressetext.

Mit Paul Weller ist keiner der vier verwandt, doch so kann man sagen, dass er einer ihrer größten Fans ist. Er nahm sie mit als Support für seine Tour und wollte immer auf dem Laufenden gehalten werden. So spielten ihm Syd Arthur immer die neusten Songs vor. Und jetzt kommt es, für ihr drittes Album. Ja, Newcomer sind sie keine mehr und trotzdem wahrscheinlich ein Geheimtipp.

„Apricity“ erschien im Oktober und den Titel „Sun Rays“ muss ich schon mal gehört haben. Er kommt mir doch sehr bekannt vor. Ich mag das Lied, weil es nach Aufbruch klingt. Einfach aufraffen und wieder aufstehen. Der Titeltrack „Apricity“ klingt dagegen wieder schneller und, wenn wir bei der Aufraffen-Metapher bleiben, als wäre man schon in Bewegung. An manchen Stellen klingt das Album etwas experimentell, dann wieder gitarrenlastig schön nach Indie und dann etwas verrucht nach einem kleinen englischen Pub. Eine bunte Mischung, die im Großen und Ganzen aber zusammen passt.

Syd Arthur machen einfach ihr Ding, ändern mal eben die Interviewfrage und das gefällt mir an den Jungs! Ich hoffe, dass man von den vier noch einiges hören wird…

http://www.vevo.com/watch/syd-arthur/Sun-Rays/USUV71601935

www.sydarthur.co.uk
www.facebook.com/sydarthur

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigabe /