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Konzertbericht: Olsson in der Berghain Kantine

In Berlin habe ich verstärkt gelernt Prioritäten zu setzen. Vor allem, was Konzerte betrifft. Da spielen an einem Abend drei gute Bands / Künstler und man muss sich entscheiden. Nach welchen Kriterien trifft man da die Entscheidung? Nach Geschmack, wohin die meisten Freunde gehen oder nach Empfehlungen?

Am Mittwoch hatte man die Qual der Wahl: Leoniden, Jata bzw. Zoot Woman oder Olsson. Aus dem Bauch heraus und getreu dem Motto „wer als erstes kommt, malt zuerst“ fiel meine Wahl auf Olsson und ich bereue nix!

Letztes Jahr traf ich ihn zum Interview, sah ihn auf dem Reeperbahn Festival, während einer Bootstour, live und ich wusste damals schon, ein Konzert vom dem Schweden – das sollte gut werden.

Gut ein Jahr später kam der Tag der Tage, Olsson betrat die Bühne. Der Wiedererkennungswert – sein Bühnenoutfit. Elegant und dennoch sportlich mit Turnschuhen bewegte er sich mit seinem Kaftan auf der Bühne. Bei keinem anderen sieht es so stylisch und gut aus, wie bei ihm. Gleich beim ersten Song bewegten sich meine Füße und standen nicht mehr still. Das Publikum anfangs noch etwas schüchtern, taute mit jedem Song weiter auf, ich sang bei jedem zweiten Song leise mit und grinste fröhlich vor mich hin, als ich wieder einen Song erkannte. Wohlgemerkt bei fast jedem, denn sein Debütalbum ist ein Dauerbrenner in meiner Mediathek!

Die Zugabe Rufe setzten erst nach einem Zögern ein, doch Olsson kam wieder, gab noch mal zwei Knallersongs zum Besten und es hätte noch viel länger gehen können. Doch wie heißt es so schön, wenn es am schönsten ist, soll man aufhören.

Olsson – bis zum nächsten Mal! Ich werde wieder vorne im Publikum stehen, tanzend und mitsingend.

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/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigabe /