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MABADEMO (Januar’15)

Tschüss 2014 und Hallo 2015! Ein Jahr mit vielen Bands liegt vor uns und es fing mit Kopfzerbrechen an. Warum? Weil mir einfach nichts eingefallen ist. Zwischen den Feiertagen und Neujahr herrschte Leere in meinem Kopf und in meinen Ohren. Musik hörte ich zwar schon, aber irgendwie war ich genervt von den Liedern, die ich schon das ganze Jahr gehört hatte und was Neues wollte sich auch nicht finden lassen.

Gott sei Dank kam die Erleuchtung am Silvesterabend und der Artikel war also geschrieben. Nun ja fast. Jede MABADEMO hat etwas besonderes an sich und diese auch. Diesmal ist es keine aktuelle Band, sondern eine aus meiner Kindheit. Ich mach es kurz und lasse den Namen fallen: es sind die Sugababes. Warum und weshalb kommt jetzt!

Wahrscheinlich rollt der eine oder andere von euch mit den Augen, versteckt ein Grinsen oder fragt sich, warum es ausgerechnet die Sugababes sein mussten.

Nun ich bin leider kein Kind der 90er. Wurde zwar in den 90ern geboren, aber so richtig viel habe ich nicht mitbekommen. Die 2000er und alles was danach kam, ist dann so meine Zeit gewesen.

Die 90er – Ein Jahrzehnt der Boy Bands und Girl Bands.

Ich sag nur Backstreet Boys oder Spice Girls. Welche Bands hatte ich zum Anhimmeln? So spontan fallen mir da die No Angels, Monrose (einfach die ganzen Popstars Bands) und die Jonas Brothers und mehr auch nicht ein. Die Zeit, als jeder Disney-Star auch plötzlich singen konnte und eigentlich mehr Musiker als Schauspieler war. Für die jungen Mädels da draußen gibt es jetzt One Direction, The Vamps und 5 Seconds of Summer und viele viele mehr. Von einer Girl Band fehlt jede Spur bzw. mir fällt einfach keine ein.

Zurück zu den Sugababes! 1998 von drei Freundinnen gegründet, begann der Erfolg im Jahr 2000 mit Overload. Ihre Singles stiegen in ganz Europa in die Charts ein. Egal ob in den UK, Holland, Deutschland oder Österreich. Überall waren die Sugababes. Ihre dritte Single Run for Cover platzierte sich dann auch in den internationalen Charts. Mit dem Erfolg wechselte die Besetzung auch immer öfter. Schnell nach der Gründung verließ Siobhán die Band. Dafür kam Heidi, die davor noch bei Atomic Kitten trällerte, in die Band. 2005 ging Mutya und Amelle kam. Nach Streitigkeiten verließ auch das letzte Gründungsmitglied Keisha die Band und Jade stieg ein. Zu der Zeit konnten die Sugababes aber nicht mehr an ihre Erfolge anknüpfen und bei mir war die Phase auch schon wieder vorbei.

Wie ich die Sugababes entdeckt habe, weiß ich nicht mehr, ist ja auch unwichtig. Irgendwie ist mir ihr Album Three in die Hände gefallen. Früher habe ich das rauf und runter gehört und im falschen Englisch mitgesungen. Bis heute kann ich die richtigen Texte nicht. Lange Zeit habe ich die Sugababes vergessen und letztes Jahr habe ich beim Aufräumen ihr Best-Of Album gefunden. Die Liebe zu ihnen war wieder neu entfacht. Bis heute muss ich immer breit grinsen, wenn ich Hole In The Head oder Round Round höre. An Silvester wurde dann Sugababes wieder ganz laut gehört und als hätte sich nichts verändert, wurde laut und falsch mitgesungen. So wie es sich eben auch gehört!

Egal was auch passiert, die Sugababes werden immer ein besonders Plätzchen in meinem Musikherzen haben!


/Text: Matilda Pfeil/