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MABADEMO (Mai’15)

Was habe ich mir da bloß eingebrockt? Jeden Monat eine neue Band und ich Depp habe das ganze gute Pulver schon am Anfang verschossen. Jetzt wird es umso schwieriger … Dann muss ich wohl immer tiefer und weiter graben, bis ich etwas finde. Und siehe da: Ich wurde fündig!

Ich habe wieder ein musikalisches Schmuckstück aus den letzten Jahren herausgegraben: Foster The People.
Dazu gibt es eine Anekdote aus meinem Leben: Im Jahr 2011 habe ich mit einer Freundin beschlossen, dass wir jetzt einen Blog erstellen und so saßen wir den lieben langen Tag und die Nacht am Schreibtisch. Wir mussten uns einen Namen überlegen, welches Design sollte es werden und über was schreiben wir denn dann überhaupt? Manche dieser Fragen wurden erst im Laufe der nächsten Monate beantwortet. Doch eine Konstante festigte sich schon an diesem Tag: unser Titellied (wenn man das so nennen kann)!

Im Hintergrund lief in Dauerschleife „Pumped Up Kicks“ von Foster The People und so kam es, dass über dieses Lied der erste Artikel auf dem Blog geschrieben wurde, die Hintergrundmusik für unseren Trailer war, bei jedem Jubiläum gehört wurde und es einfach das Lied ist, was mich an diese wunderbaren drei Jahre erinnert. Dieser Blog bedeutet mir so viel und ich habe ihm auch so viel zu verdanken! Ohne ihn hätte ich nicht erkannt, dass es aufregend, interessant und manchmal nervenaufreibend sein kann, über Musik zu schreiben. Mein Leben wurde geprägt – das klingt jetzt dramatischer als es eigentlich war, aber ich habe gemerkt, was mir Spaß macht. Und dank des Blogs durfte ich Bands treffen, die ich davor nur angehimmelt hatte, und plötzlich standen sie vor mir und ich musste ihnen meine Fragen stellen! Nervosität war vorprogrammiert, doch alle Anfänge sind schwer und über seinen Schatten zu springen tut einem sehr gut!

Natürlich haben wir uns damals auch die restlichen Titel angehört. Zwar kommt keines an „Pumped Up Kicks“ ran, doch für den ein oder anderen Ohrwurm sorgte „Call It What You Want“ auch.
Mit „Pumped Up Kicks“ verbinden bestimmt auch Foster The People so einiges. Vielleicht ihren Durchbruch? Wer weiß das schon so genau. Leider habe ich die Band aus den Augen verloren. Die Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Supermodel“ habe ich noch mitbekommen, doch was danach und zwischen Album eins und zwei passierte, zog an mir vorbei.

Für mich gehören Foster The People zu den besonderen Bands in meiner Mediathek. Auch wenn mich ihre restlichen Titel nicht so überzeugen konnten wie eben Pumped Up Kicks, so höre ich sie doch immer gerne. Mark Fosters Stimme erkennt man einfach immer, da muss man eigentlich gar nicht groß nachsehen, von wem der Titel ist.


www.fosterthepeople.com
www.facebook.com/fosterthepeople

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Darren Ankenman /