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Geschmacksfragen: Hallo Volte

Ein Mix aus Synthie-Pop, Hamburger Schule und 90s-Alternative. So klingt das Debüt-Album von Hallo Volte, das am 02. Oktober erscheint und „Wenigstens Wir“ heißen wird. Die Bandmitglieder kennen sich seit Jugendtagen aus unterschiedlichen Bands und sind in ganz Deutschland verteilt. Lob von höchster Stelle bekommen sie unter anderem von Dirk von Lowtzow von Tocotronic, der schreibt: „Die Schönheit der vorauseilenden Wehmut, die Schönheit der Revolte: Hallo Volte. Hören Sie diese Band!“ Oder Bernd Begemann: „Ich mag das sehr, es ist eeeeeaaasy im besten Sinne.“ Ihre Single „Feuerwerk“ ist kürzlich, am 07. August, erschienen. Kurz vorher haben sie unsere Geschmacksfragen beantwortet.

Euer (aktueller) Lieblingssong?

Nichtseattle – „Dallas“
Schönste Traurigkeit. Katharina Kollmann bringt das Private und das Politische ganz nah zusammen, ohne dass eines das andere erschlägt. Auch fantastisches Video.

Euere (aktuelle) Lieblingsplatte?

Blur – „Parklife“ (1994)
Die einzige Platte, bei der wir uns sofort einig waren. Große Melodien, die man beim zweiten Hören mitsingt. Ein Album über die Gegend, in der man aufgewachsen ist, gemacht von Leuten, die längst weg sind. Das kommt uns bekannt vor.

Euer Lieblingsort?

Wir wohnen in vier Städten und haben keinen Proberaum. Unser Lieblingsort ist deshalb ein Studio in Berlin, in dem wir ein paar Tage im Jahr im selben Raum stehen. Der Rest besteht daraus, Dateien hin und her zu schicken und sich zu schreiben, dass die Snare zu laut ist.

Euer Lieblingsdrink?

Spezi
3:1 für Spezi.

Euer Lieblingsessen?

Die Vorspeisenplatte bei T.Viet am Treptower Park und ein Weinstein dazu. Objektiv nicht das beste Essen der Stadt. An Studiotagen subjektiv schon.

Was ihr gerne mal über euch lesen würdet, aber bisher ist es noch nirgendwo gestanden?

So schön kann Midlife-Crisis klingen.

Vielen Dank für die Antworten!

// Text: Jens Riedel / Bilder: Herr Volte (by: Malte Seidel) //