Live / Musik

Nachbericht: Lionheart im Z-Bau

„Meet me in the Valley of Death“ – dieser Einladung von Lionheart durfte ich am 14. Januar 2026 im ausverkauften Z-Bau in Nürnberg folgen.

Lionheart

Lionheart machten mit ihrer Valley of Death 2 Tour Halt in der fränkischen Metropole und hatten ein Line- up dabei, das für Hardcore-Fans kaum Wünsche offenließ: Slope, Gideon, Madball und Lionheart selbst.

Den Auftakt des Abends übernahmen Slope

Slope

Die Band brauchte keine lange Anlaufzeit, um das Publikum abzuholen. Mit ihrer energiegeladenen Mischung aus Hardcore und Groove sorgten sie schnell für Bewegung im Raum und die erste Bewegung des Publikums ließ nicht lange auf sich warten. Ein starker Einstieg, der die Richtung für den restlichen Abend vorgab.

Slope

Gideon aus Alabama knüpften nahtlos daran an und erhöhten spürbar den Druck. Wuchtige Breakdowns, eine aggressive Bühnenpräsenz – der Z-Bau verwandelte sich zunehmend in einen Abend mit Bewegung im Publikum. Kaum jemand stand still, die Energie übertrug sich mühelos von der Bühne ins Publikum.

Gideon

Für mich sind Gideon ein absoluter Geheimtipp!

Gideon

Mit Madball folgte ein absolutes Hardcore-Urgestein. Die New Yorker lieferten genau das, wofür sie seit Jahrzehnten stehen: ehrlichen, rohen Hardcore ohne Schnörkel. Klassiker zum Mitsingen und ein intensiver Austausch zwischen Band und Publikum machten ihren Auftritt ebenso zu einem klaren Highlight des Abends.

Madball

Nicht nur die Besucher*innen hatten einen gelungenen Abend, auch der Band selbst schien der Abend durch und durch zu gefallen. Freddy Cricien, der Sänger von Madball, lieferte neben einem Workout auf der Bühne ebenso ein durchgehendes Lächeln – absolut sympathisch!

Madall

Als der Vorhang für Lionheart (sprichwörtlich) fiel, war der Saal des Z-Bau mehr als nur bereit.

Mit Songs wie LHHC und Bulletproof ließ die Band keine Zweifel daran, warum diese Tour den Namen Valley of Death trägt. Maximale Intensität, Energie und einer Setlist, die keine Verschnaufpause zuließ, so rissen sie die Besucher*innen des Z-Bau endgültig mit. Die Crowd gab alles zurück – lautstark, schweißtreibend und kompromisslos bis zum letzten Ton.

Unterm Strich war der Abend im Z-Bau genau das, was man sich von einem Hardcore-Konzert erhofft: ehrlich, intensiv und mit einer Atmosphäre, die noch lange nachhallt. Wer dieser Einladung ins „Valley of Death“ gefolgt ist, wurde definitiv nicht enttäuscht.

Lionheart
Slope
Gideon
Madball

// Text & Bilder: Adrian Kappler //