Nachbericht: Gregor Hägele im Z-Bau
Am Sonntag, den 17.05., begann Gregor Hägeles „TOUR WAS DU NICHT LASSEN KANNST“ im Nürnberger Z-Bau. Ich war für euch vor Ort und möchte euch ein bisschen erzählen, wie der Abend war.

Den Auftakt machte die deutschsprachige Künstlerin Lea Marie als Voract. Vor allem ihre Mischung aus emotionalen Texten und House-Sounds blieb im Gedächtnis und sorgte direkt für gute Stimmung im Publikum.

Bevor Gregor mit seinem Konzert startete, wurde erstmal gemeinsam Karaoke zu „Bella Napoli“ gesungen. Das Publikum war dort schon laut, aber als dann „Astrologie“ angestimmt wurde und Gregor die Bühne betrat, wurde der komplette Raum nochmal deutlich lauter.

Die Stimmung blieb auch während der nächsten Songs durchgehend gut. Nach dem Song „WIE GEHT FLIEGEN“ stimmte Gregor passend dazu noch „Über den Wolken“ von Reinhard Mey an, bei dem das Publikum direkt mitsang und einen richtig schönen Chor bildete.

Mit den Songs „1 Song lang“, „ohne Liebe“ und „dass liebe schön sein kann“ wurde es anschließend etwas ruhiger. Gemeinsam mit seinen Bandmitgliedern spielte Gregor die Songs als Acoustic-Version. Besonders schön war dabei, dass Revelle als Special Guest mit auf die Bühne kam und mitsang.

Für den Song „Paracetamol“ hatten sich Hägele und seine Band etwas Besonderes ausgedacht. Mithilfe von Handy Taschenlampen durfte das Publikum entscheiden, in welchem Stil der Song gespielt werden soll. So konnten wir das Lied unter anderem im Punk-, Michael-Jackson- und bayrischen Volksmusik-Stil hören, was definitiv eine lustige Abwechslung zu den ruhigeren Liedern war.
Generell interagierte Gregor während des gesamten Konzerts viel mit dem Publikum, erzählte Geschichten und sorgte dadurch für eine sehr lockere Atmosphäre.

Ein persönliches Highlight für mich war die kleine Bühne im hinteren Bereich des Saals. Dort spielte Gregor teilweise gemeinsam mit seinem Gitarristen und teilweise allein vier Songs mitten in der Menge.
Für den Song „PING-PONG“, der auf seinem neuen Album zu finden ist, nahm er zwei Tischtennisbälle und machte den bekannten Sound des Songs live nach. Außerdem spielte er dort noch „Kamera“, „Ana“ und „Ein bisschen mehr“. Gerade bei letzterem entstand nochmal ein richtig schöner Chor aus dem Publikum.

Natürlich durfte auch der bekannte Tanz zu „Sophie“ nicht fehlen, der von zwei Freund:innen, die Gregor auf Tour begleiten, mit auf der Bühne getanzt wurde.
Außerdem versprach Gregor einer Zuschauerin aus der ersten Reihe, die auf ihrem Plakat gefragt hatte, ob sie gemeinsam singen können, den Song zusammen mit ihr zu performen. Auch zwei weitere Männer mit derselben Idee wurden spontan mit eingebunden.

Als Zugabe wurden dann noch die Songs „MAMA HATTE IMMER RECHT“ und „ICH HAB’S GUT ICH HAB DICH“ gespielt, bei denen das Publikum nochmal komplett eskalierte. Damit ging ein richtig schöner, leicht chaotischer Konzertabend zu Ende, der meiner Meinung nach der perfekte Start in diese Tour war.



// Text & Bilder: Lena Wiedemann //
