Nachbericht: ok.danke.tschüss im Hirsch
Am Dienstag, den 17. März, waren ok.danke.tschüss mit Support Remote Bondage im vollen Hirsch. Wir hatten mit Lena, Annika und Annabel gleich drei Leute vor Ort. Hier ihr Nachbericht und ein paar schöne Bilder!
Als Vorband spielte Remote Bondage, die übrigens am 07.05.26 im Club Stereo spielen und besonders durch ihre gesellschaftskritischen Texte überzeugt haben. Lieder über Catcalling oder auch die Periode fanden in der Setlist ihren Platz.


Als „Eye oft the Tiger“ ertönte, stellte Eva (die Frontsängerin) die Band aus dem Off wie bei einem Boxkampf vor. Nachdem alle Bandmitglieder auf der Bühne waren, fingen sie an, das Lied „E-Scooter“ aus dem neuen Album „Knutschen & Boxen“ zu spielen, und die Stimmung war sofort da. Mit Songs wie „Milano“, „Fremde Lippen“ und „Vincent van Gogh“, für den sie extra einen großen goldenen Bilderrahmen auf die Bühne holten, zog die Band das Publikum schnell in ihren Bann.


Auch ältere Lieder wie „Verrückt“, „das neue Normal“ oder „zu laut in der Disko“ die meiner Meinung nach, zu den Klassikern dieser Band gehören, wurden natürlich gespielt. Besonders in Erinnerung wird mir der Moshpit zu der neuen Single „zu viel Zeug“ bleiben. Die komplette vordere Hälfte der Konzerthalle verwandelte sich in einen riesigen Kreis. Auch der gemeinsame Chorgesang zu ihrem Lied „Muschigeburt“, zu dem die Band eine Sängerin der Vorband mit auf die Bühne geholt hat, war ein persönliches Highlight.


Die Band wirkte auf der Bühne sehr authentisch und bodenständig. Zwischen den Songs gab es immer wieder lockere Ansagen, die den Abend angenehm persönlich machten. So durfte sich die Crowd zu Beginn des Konzerts einen eigenen Namen geben. Passend zur Band wurde es der Name „Muschi-Uschis“. Insgesamt war das Konzert eine gute Mischung aus Energie, Spaß und ehrlicher Musik. Gegen Ende des Konzerts hat Eva dann noch einen Freestyle mit Wörtern aus dem Publikum gesungen. Der Text „Alles was du hast mein Spatz, alles was du hast hat heute Abend Platz“ passte perfekt zur Stadt, zum Konzert und sorgte für eine witzige und gleichzeitig emotionale Unterbrechung des Konzerts.


Nach knapp zwei Stunden verabschiedete sich ok.danke.tschüss mit „Joel“ – ein passender Abschluss für einen Abend, der sowohl musikalisch als auch atmosphärisch überzeugt hat. Für alle Fans und die, die es noch werden wollen, war das Konzert im Hirsch ein gelungener Abend!






// Text: Lena Wiedemann / Bilder: Annika Wiedemann & Annabel Bader //
