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KAPELLE PETRA Presse Uhr 1 Photocredit Diana Koehne

Neue Musik

Mitte Februar. Gefühlt -20 Grad. Fasching. Das sind die großen Themen diese Woche. Abseits von dem echt nervenden Corona-Wahnsinn. Zum Glück gibts Musik. Auch diese Woche mit ein paar Neuen und guten Tracks. Mit Jeremias, Feiertag, Los Yesterdays, The Macrames, Trish Toledo, Papa Roach, Morcheeba, Kapelle Petra, Yonaka, Porter Robinson, RⱯHM, Julia Stone, Bon Entendeur, Lota, Fine, Kind Kaputt und Brenda Blitz.

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Zwar gibts aktuell nicht wirklich Neue Musik von Jeremias, aber sie Jungs aus Hannover haben ein sehr schönes Konzert für den WDR mit dem WDR Funkhausorchester gespielt, das sich wunderbar anbietet, bei dem Wetter abends in Ruhe zu Hause anzusehen und -hören.

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Der holländische Produzent Joris Feiertag alias Feiertag hat mit „Yearn“ eine wunderschöne elektronische erste Single aus seinem im Juni erscheinendem Debüt-Album veröffentlicht.

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Ich bekomm auch immer wieder Bemusterungen von alten Soul-Klassikern, die neu veröffentlicht werden und lass die meistens hier weg, weil es eben keine wirklich Neue Musik ist, aber heute mach ich mal ne Ausnahme. Ganze 3 Singles, die alle am 05. Februar bei Three Chicano Souldies veröffentlicht wurden, will ich euch vorstellen. Schöne, „alte“ Soul Musik. Los Yesterdays mit „Mr. Yesterday“, The Macrames mit „So in Love with you“ und Trish Toledo mit „Coco Lalala“. Viel Spaß damit!

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Verrückt. „Last Resort“ von Papa Roach feiert schon 20-jähriges Jubiläum. Da muss natürlich eine Neuauflage veröffentlich werden. Am besten in einem aktuellen Gewand. TikToker und YouTuber Jeris Johnson hat sich dem Ganzen angenommen und zusammen mit Papa Roach den Song neu aufgelegt. Sauber.

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Auch Morcheeba ist schon seit einigen Jahren im Musik Buisiness unterwegs, aber anstatt alte Songs neu aufzunehmen, veröffentlicht das Duo am 14. Mai „Blackest Blue“ ein komplett neues Album. Daraus ist jetzt die Single „Sounds of Blue“ erschienen.

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„Einen ganzen Rucksack voller Songs“ hat die Band Kapelle Petra für 2021 im Gepäck, wie die Pressemitteilung ankündigt. Darauf freuen wir uns sehr! Der erste davon ist „Ein bunter Strauß“. Wir werden die Band, sobald es wieder erlaubt ist, im Nürnberger Club Stereo sehen. Auch darauf freuen wir uns sehr.

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2019 erschien das Debüt-Album der aus Brighton kommenden Band Yonaka. Seitdem war es still um die Band. Jetzt ist mit „Seize the Power“ der Vorbote für viele neue Songs dieses Jahr erschienen. Sehr guter Song. Das macht Vorfreude auf mehr.

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Der Produzent und Songwriter Porter Robinson aus North Carolina veröffentlicht am 23. April sein zweites Album „Nurture“. Daraus ist jetzt der schöne Song „Look at the Sky“ erschienen.

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Es gibt wieder einen neuen Song von RⱯHM. Und wieder ist er wunderschön. In kürzester Zeit bin ich zum Fan geworden. Ich freu mich sehr aufs Album und will den guten unbedingt so schnell wie möglich Live sehen! Ach ja, „You And The Everything Of Everything“ heißt das gute Stück.

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Ihre letzte Single, „Dance“ war für mich eine der besten Songs 2020 und hatte ein wunderschön melancholisches Video. Jetzt gibt mit „We All Have“ Nachschub von Julia Stone. Als Verstärkung hat sie sich Matt Berninger von The National dazugeholt. Ihr neues Album „Sixty Summers“ erscheint übrigens am 16. April.

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Das französische Kollektiv Bon Entendeur hat eine der Disco-Hymnen der 1970, „I Love To Love“ von Tina Charles ein neues, elektronischeres Gewand verpasst und eine großartige Hommage des Songs veröffentlicht.

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Die Kölnerin Lota Holtei alias Lota hat mit „Girl“ am 29. Januar einen ersten Vorgeschmack auf die Debüt-EP veröffentlicht, die dieses Jahr noch erscheinen wird. Sehr schöner Song!

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Fine, das neue Project von Mightkillya, dem Kollektiv und Label hinter Amilli veröffentlich am 09. April ihr Debüt-EP „Coldblooded“. Daraus gibts jetzt die erste Single „Beware“.

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Kind Kaputt hat zusammen mit Mathias Blöch von Heisskalt den wunderbaren Indie-Punk-Song „Bleiben“ aufgenommen.

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Ausnahmsweise nicht durch eine Pressemitteilung, sondern durch den Hinweis einer lieben Leserin bin ich auf Brenda Blitz gestoßen. „Die Retro Pop Newcomerin sorgt auf Berliner Dielen in einem Meer aus Synthies für die richtige Sauerstoffzufuhr durch ihre smarten Lines.“ So ein Satz aus der offiziellen Pressemitteilung. Klingt schön. Der Song „Unendliche Weiten“ auch. Bitte mehr von der Dame. Mit „Ice Girl“ und „Süchtig“ gibts noch ein paar ältere Songs zu sehen.

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So. Das wars schon wieder für diese Woche. Bleibt gesund und im Warmen. Alles wird gut. Irgendwann. Bis es so weit ist, hört ihr euch einfach diese und alle anderen Songs, die ich dieses Jahr schon vorgestellt hab, in der dazugehörigen Playlist an.

// Text: Jens Riedel / Bild: Kapelle Petra (by Diana Koehne) //