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5 Fragen an KLAN

Letztes Jahr spielten sie auf dem Reeperbahn Festival und damals wurden mir die beiden Brüder näher gelegt. Bisschen habe ich gebraucht, doch jetzt stelle ich sie vor. Vorhang auf für Klan:

1. Ihr seid?

KLAN

2. Wie würdet ihr euch in maximal 5 Sätzen vorstellen?

1. Hallo!
2. Wir sind Stefan und Michael, zwei Brüder aus Leipzig, die in Berlin leben und sehr viel Zeit miteinander verbringen.
3. Wir sind ziemlich unterschiedlich, mögen uns sehr und unsere wichtigste Verständigungsebene ist die Musik.
4. Micha: Das ist Stefan, vielleicht der beste Musiker, den ich kenne.
5. Stefan: Oh, danke. Das ist Michael, ein kluger junger Mann, der sich viele Gedanken macht.

3. Was gibt es Neues von euch?

Eine allererste Single, „Lang lebe die Liebe“. Es ist ein Song über die Veränderlichkeit dessen, was wir absolut nennen. Und darüber, wie wir versuchen, eine eigene Form von Liebe zu finden. Außerdem haben wir ein Debütalbum im Kasten, dass jetzt langsam vorgestellt wird.

4. Eure musikalischen Vorbilder?

Puh, Vorbilder gibt es für uns auf ganz verschiedenen Ebenen. Wir können uns super auf internationale R’n’B Künstler verständigen wie zB Rhye, D’Angelo, Frank Ocean oder Chet Faker.
Als Künstlerpersönlichkeiten finden wir international Kendrick und Drake spannend, im deutschsprachigen Raum zum Beispiel Bilderbuch und Drangsal und wenn es um Songs geht, ist Herbert Grönemeyer ein Vorbild in der älteren Generation – ein Clueso in der jüngeren.

5. Euer aktuelles Lieblingsalbum & Lieblingslied?

Michael: „Wir werden niemals fertig sein“ von Neufundland und „Sag was du willst“
Stefan: Moses Sumney mit Aromanticism und dem Song ‚Don’t bother calling‘

Ich glaube, der Grund, warum ich bei Klan etwas gezögert habe war, dass ich mich an ihre deutschen Texte gewöhnen musste. Sie sind klar formuliert und vielleicht ist es das, was mich beim ersten Hören aus dem Konzept brachte. Es dauert bei mir immer, bis ich bewusst auf den Text achte, doch bei Klan ging das schneller. Ihre Musik hingegen hatte mich sofort angesprochen. Die Gitarre, die etwas härter rüberkommt, hier und da mal auffällt und sich auch wieder zurück nehmen kann, mag ich. Klans Klangwelt klingt so echt und facettenreich, wie es das Leben nun mal ist. Es sind keine durchweg positiven upliftigen Songs, aber auch keine depressiv negativen.

Im Herbst erscheint das Debüt „Wann hast du Zeit?“ und da kann mich sich selbst in ihre Welt herein hören. Vorher, also jetzt im April, gehen die beiden Brüder noch auf Tour:

17.04. München, Milla

18.04. Köln, Yuca

19.04. Berlin, Privatclub

20.04. Hamburg, Nachtwache

21.04. Leipzig, Institut für Zukunft

Klan werden als die vielversprechendsten Newcomer gehandelt, ich kann es verstehen. Ich stimme dem auch zu, würde aber nicht sagen, dass es die Durchstarter sein werden. Aber ich liege mit meinen Vorhersagen ja öfter mal daneben. Die Voraussetzungen fürs Durchstarten sind schon mal gut: Ihre Debütsingle schaffte es unter die Top 50 Spotify Viral Hits und sie tourten schon mit Nisse, Elif und Vök. Bei Klan bin ich sehr gespannt, was da dieses Jahr noch passieren wird. Das was ich bis jetzt vom Album gehört habe, klingt gut, manche Songs bleiben im Ohr und live kann ich mir das auch sehr gut vorstellen. Wenn ich jetzt also schreibe, dass man von Klan dieses Jahr auf jeden Fall noch viel zu hören bekommt, liege ich mit dieser Vermutung richtig.

www.klanmusik.de
www.facebook.com/kaelaen

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Warner Music /