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Im Porträt: Le Clé

Wir haben eine neue Kolumne und dafür einen neuen Partner. Sagt bitte alle mal HALLO zu Niklas und seinem tollen Musikblog SOUNDKARTELL, mit dem wir künftig für die Reihe „Im Porträt“ zusammenarbeiten und euch einmal die Woche frischen, neuen Sound vorstellen werden.

Soundkartell ist ein Musikblog, der sich den kleinen, entdeckenswerten Künstlern von nah und fern widmet, die viele von euch vielleicht noch nicht kennen. Das könnt ihr ja nun nachholen. Außerdem empfehlen wir euch den regelmäßigen Blick auf www.soundkartell.de und das regelmäßige Hören der folgenden Radionsendungen aus dem Hause Sondkartell:

Jeden Donnerstag 20 Uhr: SubstanzFM München
Jeden Donnerstag 21 Uhr: horads – Hochschulradio Stuttgart; Wiederholung jeden Sonntag 17 Uhr.
Jeden zweiten Sonntag im Monat 23 Uhr: Radio Feierwerk München

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Die erste Band, die es auch bei uns „Im Porträt“ gibt, heißt Le Clé und kommt aus Dänemark:

Alexander Støvelbæk, Joachim Christensen und Kåre Thomsen sind zusammen das Trio Le Clé. Wir gehen ja immer vollkommen unbefangen an die Sache, wenn wir auf der Suche nach neuen Bands sind. So auch bei Le Clé aus Kopenhagen. Drei Männer, die halt einfach Musik machen. Irgendwas zwischen Indie, New-Wave und Pop. Doch so einfach geht die Rechnung mit den drei Dänen nicht auf. Es gibt dort nämlich bei Soundcloud eine EP namens „11“ und die hat uns vom Beginn des ersten Songs “Green Gold” vom Hocker gehauen.

An sich haben es die drei Dänen sehr gut. Sie sind alle Mitte 20 Jahre jung und leben in einer der lebenswertesten Städte Europas: Kopenhagen. Und dann sind sie auch noch Musiker, die solch tolle, treibende Musik machen. Anfangs dachten wir: “Ok, das ist jetzt ein Song. Aber meistens halten die Bands ja nicht, was sie versprechen.” Doch bei Le Clé ist das komplett anders. Es geht auf ihrer EP so munter weiter, wie der Opener begann.

Auch “Red Light” oder “Black Hair” ziehen am selben Strang. Die Gitarrenriffs treiben bei den drei Songs wild umher und auch die Vocals sind angenehm warm, herzlich und keineswegs entsteht irgendwann mal der Eindruck von Stress. Da ist es perfekt geplant, wenn am Ende der EP und all dem Feuerwerk mit “White Summer” ein ruhiger Track folgt. Der nimmt ein bisschen den Wind aus den Segeln und wir können uns auf wundervolle Art und Weise erholen, ehe wir die EP wieder von vorne beginnen lassen.

Es ist nur unglaublich schade, dass die drei Dänen seit Mai 2014 nichts mehr von sich hören ließen. Die Bandwebseite scheint auch down zu sein. Wir hoffen ja nicht, dass Le Clé aufgehört haben Musik zu machen. Auch wenn die EP bereits über drei Jahre alt ist, trifft sie unserer Meinung nach trotzdem genau den Zahn der Zeit. Wir sind begeistert von den Dänen! Fast zu schade, dass wir nicht schon früher auf sie aufmerksam wurden.

/ Niklas Kartellsen /

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