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Kettcar

Kettcar machen leider wieder eine unbestimmt lange Pause. Das ist tatsächlich sehr schade, haben sie doch mit „Ich vs. Wir“ ein großartiges Album 2017 geschrieben. Meiner Meinung nach eines der besten und wichtigsten deutschsprachigen Alben in den letzten Jahren. Letztes Jahr erschien dann noch die EP „Wir vs. Ich“ und eine lange und erfolgreiche Tour. Jetzt nimmt sich die Band mal wieder eine Pause. Hoffentlich wird diese nicht zu lange dauern!

Aber vorher erschien noch das Live-Album „…und das geht so“ und zum Glück auch noch eine „Abschiedstour“ mit der sie, unter anderem, am Montag, den 27. Januar auch im Nürnberger Z-Bau halt machen. Das Konzert ist jetzt seit ca. 2 Wochen komplett ausverkauft. Wer Glück hat, ein Ticket zu haben, wird mit Sicherheit einen ganz famosen Abend haben.

Ganze 21 Songs enthält das Live-Album, das am 29. November als 3-fach LP oder als Doppel-CD erschien und natürlich sind alle Hits und wichtigsten Songs der Band aus dem mittlerweile 19 Jahren Band-Geschichte mit drauf. Das Album bringt eindrücklich zum Ausdruck, was für eine fantastische Live-Band Kettcar ist. Und davon werden wir uns am Montag auch noch mal persönlich überzeugen.

Auch das, mit Thees Uhlmann zusammen gegründete, Label Grand Hotel Van Cleef ist inzwischen eins der wichtigsten Labels was deutschsprachige Musik (nicht nur) betrifft und unter anderem Künstlern wie Adam Angst, Fjort, Fortuna Ehrenfeld, Herrenmagazin und viele andere beherbergt.

Wir freuen uns sehr auf das Konzert nächsten Montag im Z-Bau. Allerdings auch mit einem weinenden Auge, denn ob und wann wir die Band irgendwann wieder auf einer Bühne sehen, ist leider ungewiss. Die letzte Pause der Band, zwischen den Alben „Zwischen den Runden“ und „Ich Vs. Wir“ hat ganze 5 Jahre gedauert. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Band irgendwann überhaupt wieder zurückkommt. Es wäre wirklich schade, wenn wir von den Jungs nichts mehr hören würden. Dafür ist die Band einfach zu gut und wichtig.

Nächste Woche gibts dann noch einen Nachbericht zum Konzert in Nürnberg.

//Foto: Andreas Hornoff / Text: Jens Riedel //