Wild Belle 2 by Jennifer Tzar

MABADEMO (März’15)

Der März ist ein toller Monat! Aufregende neue Dinge stehen an, tolle Konzerte sind geplant und nicht zu vergessen, eine neue MABADEMO. Zudem spielt das Wetter auch so schön mit. Was gibt es Schöneres?

Was eine Woche blauer strahlender Himmel und Sonnenschein für Auswirkungen haben? Immense! Das ganze Gemüt ist positiv eingestimmt und hatte mal eine Pause vom dem winterlichen Grau. Der passende Soundtrack kommt von Wild Belle.

Wild Belle kannte ich bis 2013 gar nicht. Warum auch? Die beiden Geschwister Natalie und Elliot gehören selbst in Amerika noch zu den Geheimtipps und hier in Deutschland hört man leider gar nichts von ihnen.

Nun gut, auf mein Radar sind sie gekommen, als mir ein Interview mit ihnen angeboten wurde. Der einzige Haken, man musste nach München fahren. Das war kein Problem, nur wollte die Zeit an diesem Tag nicht auf unserer Seite stehen. Mit der Bloggerkollegin ging es also nach München. Wir sollten Wild Belle vor ihrem Konzert treffen. Alles lief reibungslos ab, wir kamen pünktlich an, haben die Location gut gefunden und saßen im Backstage und haben auf Wild Belle gewartet. Elliot und Natalie waren noch gerade Essen und sollten jeden Moment wieder da sein. Leider mussten wir einen bestimmten Zug wieder zurück erwischen und kamen dann leicht unter zeitlichen Druck. Elliot und Natalie beeilten sich und kamen in dem Moment, in dem wir dann auch schon wieder gehen mussten. Es blieb ein kurzes Hallo, eine Umarmung und das Versprechen, dass das Interview irgendwie noch nachgeholt wird. Als Trost wurden uns T-Shirts zugeschickt, die echt gut aussehen! Tja und irgendwie wurde das Interview nie nachgeholt, was auch gar nicht schlimm ist, sowas kann ja immer mal passieren. Sollte eben nicht sein, dass wir unser erstes Interview auf Englisch mit Wild Belle führen.

Wild Belle habe ich trotzdem und vielleicht auch deswegen ins Musikherz geschlossen. Ihr Titel Keep You gehört seitdem zu meinen All Time Favoriten und ich kann es mir nicht überhören! Bis jetzt haben die beiden Geschwister nur ihr Debütalbum Isles veröffentlicht. Eigentlich schade und für mich ein Rätsel, warum die Band keiner so richtig auf dem Schirm hat.

Mich würde es nicht wundern, wenn man einen ihrer Songs mal bei einem Wes Anderson Film hören würde. Die Musik passt zu seinen bunten und exzentrischen Bildern.
Ihre Musik ist so vielseitig und trägt trotzdem ihren Stempel: die Lässigkeit. Sie ist nicht dominant und kann perfekt im Hintergrund laufen, ohne unterzugehen. Das gefällt mir und ich vergesse fast manchmal ihre Lieder und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich sie wieder für mich entdecke!

www.wildbelle.com
www.facebook.com/wildbelle

/Text: Matilda Pfeil/ Bild: Jennifer Tzar/