LUI HILL

Now Playing: LUI HILL – 5000 Miles

Es gibt so Tage, da kommt ein Künstler um die Ecke, der es schafft, einen mit nur einem Song so zu faszinieren, dass es einen beeinflusst. Vielleicht wie eine neue Zeitrechnung, um es plakativ und extrem auszudrücken. Doch es stimmt.

LUI HILL ist so einer. Aus dem Nichts haut der einfach mal einen Song raus, 5000 Miles, der so vieles vereint und ausdrückt. Coole, roughe Beats treffen auf einen gefühlvollen Gesang. LUI HILL erzählt eine Geschichte – die ganz eigene. Von dem Verlust eines Elternteils, einer gescheiterten Beziehung und der nicht perfekt laufenden Zusammenarbeit mit einem Label.

LUI HILL – der Gott des Neosouls

5000 Miles wurde in den letzten Tagen zu meiner Droge. Es vergeht kein Tag, an dem ich den Song nicht höre, ich nicht das Bedürfnis habe, mehr hören zu wollen. Ich will wissen, wer dieser LUI HILL ist und ob es da noch mehr solcher Knaller gibt. Dieser Song schafft es, dass man sofort mitsingen will, egal wie textsicher man ist, der Kopf nickt lässig im Takt dazu. Wer mich kennt und die Now Playings verfolgt, weiß, dass ich eine Kategorie „unaufgeregt aufregend“ habe und dazu gehört LUI HILL. Er reiht sich neben Chet Faker und Dralms ein. Denn 5000 Miles wird mit jedem Hören vielschichtiger und pompöser. Schon alleine sein Gesang verändert sich in den ersten 30 Sekunden von hoch über emotional zu lässig. Das ist das Aufregende daran.

LUI HILL kam und bleibt.

Und bitte schaut euch dieses Musikvideo dazu an. Diese Bilder sagen mehr als 5000 Worte und rücken den Song noch mal in ein anderes Licht, aber schaut selbst:

www.facebook.com/luihillmusic

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Jaro Suffner /