Gehört / Meinung / Musik

BEST OF 2020 – SONG

Wir haben für euch auf den Punkt gebracht, was bei uns diese Jahr auf Rotation gelaufen ist. Hier kommen unsere Lieblingsongs des vergangenen Jahres.

Fontaines D.C. – A Hero´s Death
Hab keinen Song dieses Jahr häufiger gehört. Ist also klar, dass der hier steht. (dl)

The Screenshots – Liebe Grüße an alle
Einfach mal den Text anhören. Und dann auch noch diese Hundewelpen vs. Ferrari Action im Video. Nein, ist kein Rap, ehrlich nicht, ist Indie(RockSatire). (dl)

Son Lux – Prophecy
Son Lux zeigen sich auf ihren neuen Songs mit noch mehr (vertracktem) Soul und noch weniger (vertracktem) TripHop. Steht ihnen verdammt gut. Und dann wäre da noch dieses massive musikalische Können, das einen manchmal fast sprachlos lässt. Und in diesem Fall dieser fantastische Chor, der im hinteren Drittel einfährt. (dl)

Daughters of Reykjavík – Thirsty Hoes
Das female-fronted HipHop Kollektiv aus – wen wundert´s – Reykjavík, ist auch in diesem Jahr um ein paar mächtige Banger nicht verlegen. „Thirsty Hoes“ war für mich der beste davon. Gerne auch mal aus Producer-Sicht drauf schauen, so geht´s nämlich. (dl)

ADHD – Stulli
2020 wird als das Jahr in meine Musikvita eingehen, in der mich Jazz nach mehrjähriger Auszeit wieder gekriegt hat. ADHD´S „Stulli“ als ein Beispiel dafür. Röhrende Hammondorgel trifft auf hölzern rumpelndes 60s Schlagzeug trifft auf tiefenentspannten Bass trifft auf Gitarre und Saxofon, die sich die Melodiearbeit teilen und Solos zum Besten geben, die einfach nur Spaß machen. Einfach mal die 2018er KEXP Session vom Iceland Airwaves anschauen und sacken lassen, und dann nochmal von vorne: https://www.youtube.com/watch?v=K5VItQCiTHo (dl)

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Taylor Swift feat. Bon Iver – Exile
Was für ein unglaublich schönes Stück Musik. Ich bin bei jedem hören wieder und wieder begeistert. (sst)

Danger Dan – Nudeln und Klopapier
Der Song des ersten Lockdowns, der den ganzen Panikkäufern den Spiegel vorhielt. Da hatte man noch Hoffnung, dass eine zweite Welle ausbleiben könnte. Schade Marmelade… (sst)

The Hu – Yuve Yuve Yu
Mongolischer Metal mit Kehlkopfgesang. ‚Nuff said! Geht ins Ohr und will da nicht mehr raus. Das Album „The Gereg“ kam zwar schon 2019, aber da die Deluxe Version 2020 rauskam, lass ich das gelten. (sst)

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KasbaH – Amandoé
Meine Songs des Jahres bewegen sich zwischen housigen Tanznummern und Melancholischen Songs. Für mich der Sommer-Song dieses Jahr, auch wenn man nie die möglichkeit hatte, dazu auf irgendeinem Open Air oder Festival zu tanzen. (jr)

[Leak] – Close up
Lief bestimmt tausendmal bei mir. Großartiger Song und die Vorfreude auf mehr demnächst ist riesig! (jr)

Hotmood – Te Voy A Encontrar
Der zweite Sommerhit, der sogar meine Beine zucken lässt. (jr)

Saronde – Firewood
Und noch so eine Wahnsinns Tanznummer. Ihr seht, ich war sogar diesen Sommer im House-Mood. (jr)

Julia Stone – Dance
Jetzt wirds dann doch Melancholisch. Und die Frage Why dont we Dance ist durchaus berechtigt. Und weil das Video großartig ist! (jr)

iris – lavender and heaven
iris halt. Ich glaub, die Dame kann machen, was sie will. Ich feier sie dafür. Nachdem ich sie Live in Hamburg gesehen hab, bin ich verzaubert von ihr. Hoffentlich kommt bald das Album. Der Song ist tatsächlich wahnsinnig traurig. (jr)

// Text: David Lodhi / Simon Strauss / Jens Riedel //