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Konzertbericht: IndieAir

Wenn du sie rufst, werden sie kommen.

The Air We Breathe riefen und sie kamen.  Nicht nur die befreundeten Bands Varo und LEAK, sondern auch viele Indie-Fans aus der Metropolregion kamen zum ersten IndieAir ins E-Werk nach Erlangen.

Egal, ob 90s angehauchter Alternative-Rock mit Indie-Elementen der Münchner von Varo, die kraftvollen Rhythmen von LEAK oder den wunderbar entspannten Indierock der Veranstalter The Air We Breathe. Musikalisch war das alles echt gut.

Varo eröffneten den Abend und weckten Erinnerungen an die Alternative-Sampler aus den 90ern. Irgendwo zwischen Die Happy, Skunk Anansie und den anderen Genregrößen von damals findet man immer wieder Parallelen. Hatte ich vorher noch nicht gekannt, bleibe ich aber definitiv dran. Gefiel nämlich nicht nur mir gut, sondern wurde auch vom restlichen Publikum mit reichlich Applaus beschenkt.

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LEAK bildeten den Mittelteil des Mini-Festivals und bei Sängerin Rachel könnte man meinen, dass sie Dank ihrer Schwangerschaft jetzt mit der Power von zwei Personen die Bühne rockt. Da wurde ordentlich abgeliefert. Aber man ist ja auch nichts großartig Anderes von ihnen gewohnt. Eine starke Performance, mitreißende Musik, gute Stimmung. Da passt’s einfach. Wer noch kein Ticket für das letzte Konzert vor der Babypause hat, der sollte sich beeilen!

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Als dann als finaler Act mit The Air We Breathe die gleichzeitigen Veranstalter des Abends auf der Bühne standen, war die Stimmung gut, die Kehle angefeuchtet und die Tanzschuhe eingetanzt. Perfekt also um mit dem poppigen Indierock gemütlich in die Nacht zu schwofen. Diese leichte mitschwingende Melancholie und der hymnenartige Charakter der Songs passten zu diesem Abend wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Da war alles aus einem Guss und jeder trug dazu bei, dass es einfach ein echt schöner Abend war, der hoffentlich in dieser oder ähnlicher Form im nächsten Jahr wiederholt wird.

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /