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Konzertbericht: FJØRT

Was dir fehlt, schneide ich aus mir heraus!

Was mir in den letzten Jahren fehlte, war definitiv ein FJØRT Konzert und die Jungs schnitten dieses aus sich heraus und verteilten ihre Kraft und Leidenschaft auf das Z-Bau Publikum.

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Wie schon bei ihrem Konzert im Club Stereo wurden die Aachener Jungs von We never learned to live aus Brighton begleitet. Auch wenn die Ansagen auf Grund des sehr breiten (Haha, Brighton – breiten, versteht ihr…) Akzents schwer zu verstehen waren, stimmten die Briten schon mal ordentlich auf das noch kommende ein. Durch die Platzierung des Drumkits in vorderster Reihe war es schon fast hypnotisch, denn die Blicke wanderten immer wieder zum Drummer. Aber auch sonst haben die Jungs musikalisch ordentlich abgeliefert. Kann man nur empfehlen.

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Nach einer kurzen Umbaupause wurde zum Anheizen noch Westernhagens „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ gespielt, was beim Publikum ziemlich gut ankam. Dann betraten die sehnlichst erwarteten FJØRT die Bühne und erschütterten den Z-Bau in seinen Grundfesten. Absoluter Wahnsinn, welche Energie das Trio auf die Bühne bringt. Man konnte fast sehen, wie kleine Blitze von der Band auf das Publikum übersprangen und es kollektiv unter Strom setzten.

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Wenn man sich in der Menge umsah, waren hier nur glückliche Gesichter zu sehen, die sich gelegentlich in schreiende Fratzen veränderten um anschließend wieder glücklich zu grinsen. Dieser Ausbruch roher Energie machte auch vor mir nicht Halt und nur meine Kameratasche hinderte mich daran in den Moshpit zu hechten und den ganzen Arbeitsstress rauszupogen. Also beließ ich es beim lautstarken Mitsingen. Dieser Abend wird in diesem noch sehr jungen Konzertjahr schwer zu toppen sein. Da passte einfach alles. Stimmung, Sound, Lightshow, Musik. Gerne mehr davon. Viel mehr!

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Wer es von euch noch nicht auf ein FJØRT Konzert geschafft hat, der sollte das unbedingt nachholen. Meine Begleitung kam um seinen musikalischen Horizont zu erweitern und ging als Fan, denn so etwas hatte er noch nicht erlebt.

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /