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Nachbericht: Mura Masa

Nach den letzten beiden Konzerten in heimischen Gefilden, gings diesmal wieder nach München. Mura Masa stand auf der Agenda und darauf hab ich schon viel zu lange gewartet. Aber der Reihe nach..

Irgendwann 2016 kam mir der Song LoveSick in die Gehörgänge und wollte da auch nicht mehr weg. Ich war sofort begeistert und wollte unbedingt mehr von der Band hören und auch sehen. 2017 gabs dann die Gelegenheit beim Dockville, aber leider hat gleichzeitig eine andere Band gespielt, die ich auch sehen wollte. Es war ein harter Kampf und die Entscheidung viel leider gegen Mura Masa, weil ich davon ausging, das ich, da noch neu und jung, in naher Zukunft noch öfter die Gelegenheit bekommen würde. Ich weiß leider nicht mehr genau, welche Band zeitgleich spielte, glaube aber es war Flume. Ironischerweise hab ich Flume letztes Jahr, also früher als Mura Masa, noch mal Live gesehen…

Egal. Jetzt gabs endlich die Möglichkeit und die wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Eigentlich war das Konzert für die Tonhalle angesetzt, wurde dann aber ins Freiheiz verlegt. Den genauen Grund weiß ich nicht, aber wenn ein Konzert von einer großen in eine kleine Halle verlegt wird, läuft meistens der VVK nicht soo gut. Hat aber nichts gemacht. So bin ich zu meinem ersten Besuch im Freiheiz gekommen. Schöne Location. Hoffe da komm ich demnächst mal wieder hin.

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Gut gefüllt war die Location und gegen 20:30 Uhr betrat die Band, ganz ohne Support, die Bühne. Der 23-jährige Brite Alex Crossan aka Mura Masa ist ja im Grunde eine Ein-Mann-Band, der sich für seine Songs Sänger und Sängerinnen holt oder teilweise auch nur instrumentale Tracks raushaut. Für seine Live-Show hat er sich ne ganze Band dazugeholt und eine Sängerin, die alle Tracks performte. Und die war fantastisch und hatte eine großartige Energie, die sich auch auf das Publikum übertrug. Er selber stand an den Reglern. Knapp 70 Minuten dauerte das Konzert und natürlich liefen alle Hits wie LoveSick oder Firefly. Es war eine energetische Show, die visuell und auch showtechnisch perfekt umgesetzt wurde. Aufgrund des Knöchelbruchs des Schlagzeugers verlies die Band auch nicht die Bühne und spielte ihre Zugaben direkt weiter. Auch schön, dass man nicht, wie immer, erst mal 10 min. Zugabe schreiben muss, bevor die Band noch mal auf die Bühne kommt.

Nach dem Konzert bin ich noch größerer Fan des Künstlers und die beiden Alben laufen rauf und runter. Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, sie Live zu sehen, solltet ihr sie nutzen. Am 14. März spielen sie noch mal in Hamburg.

// Text, Viedeos & Fotos: Jens Riedel //