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Nachbericht: Pulsår Festival 2018

Zum zweiten Mal fand dieses Jahr das elektronische Pulsar Festival auf dem Gut Wolfgangshof in Anwanden in der Nähe von Zirndorf statt.

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Wer schon mal da war, vielleicht auf einem der Weihnachtsmärkte, oder letztes Jahr auf dem Pulsar, wird festgestellt haben, dass es ein wunderschönes Gelände ist, auf dem man auch zu elektronischer Musik hervorragend feiern kann. Die Anfahrt mit dem Auto ist recht einfach. Ca. 20 min von Nürnberg, und auch mit der S-Bahn ist man in 10 min da. Nur das Wegkommen nachts erweist sich als nicht ganz so einfach. Vor allem wenn man ohne Auto da ist und sich ein Taxi gönnen muss. Erstens gibt’s dort draußen keine eigenen Taxi, die kommen entweder aus Nürnberg oder aus Fürth, und zweitens ist das mit dem Handynetz schwierig. Aber dafür gab’s ja auch extra nen Bus-Shuttle.

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Meine Highlights spielten mit Albert Imhof, André Auer und Chris Binder leider schon zwischen 12 und 16 Uhr. Und da ich in der Nacht vorher selber im Einsatz war und sehr spät ins Bett kam, hab ich das meiste von den großartigen Jungs verpasst. Sehr schade. Aber nicht so schlimm. Das restliche Line up mit Or:La, Palms Trax, Job Jobse und Courtesy in der „Scheune“, Agyena, Tecture, RØDHÅD, Dr. Rubinstein und Tijana T. im „Stall“ und dem Indoor „World Floor“ konnte sich auch so sehen lassen und war für fränkische Verhältnisse überragend gut! Genau wie der Rest dieses Festivals. So viel Liebe in Deko und Angeboten findet man selten. Überall gab’s was zu entdecken. Es gab einen „Kiosk“ wo man sich u.a. mit frischem Obst eindecken konnte, das „Liebesnest“ mit Yoga- und Meditationskursen und frisch zubereiteten Gemüsepfannen, Wurst Durst war mit seinem Foodtruck vor Ort, genau wie Vegbereitung. Einen kleinen Kaffeestand gab es auch (mein erster Anlaufpunkt nach der kurzen Nacht, den Kaffee natürlich mit Schuss, moment: „Mächtig Schuss“!). Kostenlos Geldabheben war auch möglich. Und es gab umsonst Trinkwasser für alle!

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Ein bisschen am Lageplan hat sich seit dem letzten Jahr verändert, aber überhaupt nicht auffällig oder negativ. Alles da, wo es sein sollte. Die zwei Open Air Floors waren gut verteilt und störten sich auch nicht gegenseitig. War aber letztes Jahr nicht anders. Und auch das wichtigste bei so einem Festival oder Open Air, die Besucher, waren extrem entspannt, friedlich, freundlich und sehr angenehm.

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Kleine Geschichte am Rande: Von einer Hochzeit, die scheinbar in der Nähe stattfand, wurde die Braut aufs Pulsar entführt. Die tanzte und feierte mit ihren Leuten, die natürlich alle sehr schick angezogen waren und sich so sehr krass vom Rest des Publikums abhoben (nicht, dass die nicht auch gut angezogen waren, nur nicht in Anzügen und Kleidern) zwischen all den anderen Gästen exzessiv mit und dafür wurden sie frenetisch gefeiert.

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Mein Fazit: Eins der schönsten und entspanntesten Open Airs, die wir hier in der Gegend haben. Mit sehr viel Liebe und Charme hochgezogen. Hoffentlich noch viele weitere Jahre! Ich kann euch nur empfehlen nächstes Jahr hinzugehen!

Text & Bilder: // Jens Riedel //