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Now Playing: Yvonne Catterfeld – Irgendwas feat. Bengio

In einer Zeit, in der wir unendlich viele Möglichkeiten haben und uns nur für eine Sache entscheiden müssen, ist es sehr schwer das Wort „irgendwas“ zu definieren. Es gibt mindestens genauso viele Möglichkeiten wie Songs, die sich mit der Thematik beschäftigen. Was wollen wir eigentlich? Nach was sind wir auf der Suche. Irgendwas. Aber was ist dieses irgendwas?

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die sich schwer entscheiden können. Seien es die banalen Entscheidungen im Alltag, ich hatte es mal im 5 Fragen an mit Bakery erwähnt, oder dann doch ernste Entscheidungen. Die Auswahl ist so groß, wie soll man sich da entscheiden? Woher soll man wissen, dass es für einen das Richtige ist?

Yvonne Catterfeld hat sich zusammen mit Bengio zu dem Thema auseinandergesetzt. Hätte mir mal jemand vor einem halben Jahr gesagt, dass ich über Yvonne Catterfeld schreiben würde, hätte ich es nicht geglaubt. Doch so ist es nun mal. Denn irgendwas, da ist es schon wieder, gefällt mir an dem Lied. Vielleicht ist es das Klavier am Anfang und die Bläser, die mir, neben dem Text, so gut gefallen. Obwohl das einzige Manko an dem Lied, naja richtig störend ist es nicht, am Anfang singt Yvonne so schnell, dass ich mir jedes Mal denke, dass ihr gleich die Luft wegbleibt oder die Stimme wegbricht. Doch nach mehrmaligen Hören fällt es gar nicht mehr auf.

Von Bengio bin ich begeistert, von ihm will ich unbedingt mehr hören. Ob er auf dem kommenden Album „Guten Morgen Freiheit“ noch mal zu hören ist? Wünschenswert ist es!

Dieses kleine, schwer zu definierende Wort „Irgendwas“ hat bei mir seine Spuren hinterlassen, nicht zuletzt auch wegen dieses Liedes.


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/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Christoph Köstlin /