Gehört / Musik

4 auf einen Streich: Who Is Louis, Klez.e, The Flaming Lips und Planetarium

Wir schreiben das Jahr 2017 und wir dachten uns es ist mal wieder an der Zeit für eine neue Rubrik: 4 auf einen Streich. Es werden ab sofort einmal die Woche vier Platten kurz und knackig vorgestellt. Hier kommen die ersten vier:

The Flaming Lips – Oczy Mlody
(Bella Union, [PIAS] Cooperative)

Das neue Studioalbum der Verwandlungskünstler-Urgesteine aus Oklahoma City ist ein schräges Sci-Fi-Pop-Märchen mit teils verwirrend-irren Klangpanoramen aus Melodie und Melancholie. [dl]


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Who Is Louis – Loaded Gun

Letztes Jahr noch groß im „5 Fragen an“ Portrait vorgestellt und schon gibt es wieder neue Musik von Who is Louis. Da freue ich mich umso mehr. Gestern erschien „Loaded Gun“, ein Vorbote zur kommenden EP „Falling Constructions“. Die erscheint aber nicht auf einmal, sondern an jedem 12. der Monate Januar bis Juni gibt es einen neuen Song. „Loaded Gun“ trägt den Who Is Louis Stempel, ist synthesizerlastig, kommt leicht daher und bleibt aber sowas von im Ohr! [mp]


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Planetarium – Versilberte Welt

Bei „Amore“ denke ich nicht mehr nur an Wanda, sondern auch an Planetarium. Die Newcomer aus Köln haben ihre Single „Wo Bin Ich“ veröffentlicht. Ihre Debüt-EP steht auch schon in den Startlöchern und ich durfte mal hereinhören. „Amore“ ist zwar nicht drauf, dafür aber der Titel „Raus“, den man ja schon kennen könnte. Man kommt gar nicht darum herum, auf die Texte zu achten, da gerät der Rest fast in den Hintergrund. Aber nur fast, Text und Musik gehen Hand in Hand und lassen sich gegenseitig den Freiraum. Man kann sich auf beides konzentrieren. Gefällt mir sehr gut! [mp]


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Klez.e – Desintegration
(Staatsakt, Caroline International)

Nach sieben Jahren Albumpause meldet sich die Band um Tobias Siebert aka And The Golden Choir, der als Toningenieur und Musikproduzent seine Finger zum Beispiel bei Platten von Me And My Drummer, Enno Bunger und Marcus Wiebusch mit im Spiel hatte, zurück, um mit NewWave- und PostPunk-geschwängerten Musikstücken samt hellwachen Texten einen Hauch von The Cures „Disintegration“ Gegenwarts-kompatibel zu gestalten. [dl]

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/ Texte: David Lodhi & Matilda Pfeil / Cover: Pressefreigaben, Planetarium Cover: okeh /