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5 Fragen an .fab

Kennt ihr das, wenn ihr ein Lied hört und ihr so gar nicht sagen könnt, ob euch das jetzt gefällt oder nicht? Man hört so viele neue Lieder und oft ist es unfair, wenn man schon nach wenigen Sekunden entscheidet, ob’s gefällt. Ich bin hier ehrlich, als ich zum ersten Mal .fab gehört habe, war ich mir noch unsicher. Nach dem ersten Lied konnte ich mich noch nicht festlegen und nach etwas Zeit weiß ich jetzt, .fab find ich gut. So gut, dass ich ein „5 Fragen an“ mit ihm gemacht habe. Er war er so frei und hat sie beantwortet.

1. Du bist?

Nachdenklich, spontan, perfektionistisch, verpeilt, ungeduldig, tiefenentspannt. Also ständig was anderes…
Oder bei den Behörden dann: Fabian, 26, deutsch, männlich, nicht vorbestraft… Wobei noch ein Punkt „fehlt“ und dann ist der Führerschein wieder weg… 😉

2. Wie würdest du dich in max. 5 Sätzen vorstellen?

Ich bin Fab, habe gerade meine erste Single released, nachdem ich drei Jahre an meiner Musik rumschraubte: Wann Warst Du da
Im Grunde ist der Song autobiografisch und sagt schon das ein oder andere über mich aus. Ich war busy, sie war busy, wir haben uns kaum gesehen. Dann geht’s natürlich auseinander – das ist der Vibe, den man auch im Track spürt. Was kann man sagen… Ich singe, texte und produziere.
Ich denke aber vorstellen würde ich mich immer nur kurz und knapp: Gestatten, Fabian.

3. Was gibt es Neues von dir?

Aktuell ist meine erste Single und das Video draußen: „Wann Warst Du Da“ und ich bin gerade am Finetunen der letzten Tracks meines Albums. Dann geht das Ding ins Mastering: 12 bis 14 Songs „Schnelles Glück.” Aktuell geht’s nur aus dem Studio, um mit der Band zu proben, also wird’s bald viel Neues geben – man darf gespannt sein – ich bin’s auf jeden Fall 😉

4. Deine musikalischen Vorbilder sind?

Definitiv Jack Johnson, weil ich damals wegen ihm eine Gitarre in die Hand genommen habe und seine Songs spielen wollte und irgendwann dann auch konnte.
Dann auf jeden Fall: Samy Deluxe, weil er mich abgeholt hat – textlich und flowtechnisch.
Und klar: Drake, weil er seit Anfang an mit seinem Produzenten „40“ seinen ganz eigenen Sound geschaffen und an den Start gebracht hat.

5. Dein aktuelles Lieblingsalbum oder Lieblingslied?

Lieblingsalbum: J. Cole – 4 Your Eyez Only. Starkes Rap Album. Hab ich gerade erst entdeckt, kann ich nonstop durchhören. Geile Beats, guter Flow, rundes Album – stark.
Lieblingslied: The Weekend – Reminder. Da bleib ich immer hängen und muss das dann doch nochmal hören.

Mit diesen Antworten ist er mit noch sympathischer geworden. An einem Lied hängen bleiben und es noch mal hören, wer kennt das nicht und so geht mir das ja auch öfter Mal.

Worum es in seiner ersten Single „Wann Warst Du Da“ hat .fab ja schon gut selbst erklärt, dem kann ich nichts mehr hinzufügen, außer dass mir der Song ganz gut gefällt.

Bis jetzt kann man sich nur „Wann Warst Du Da“ und „Sekundenschlaf“ anhören und muss sich noch bis zum Debüt „Schnelles Glück“ gedulden. Die beiden Lieder könnten nicht unterschiedlicher klingen. „Sekundenschlaf“ klingt mehr nach Gitarre und Jack Johnson bei Nacht. Das trifft es eigentlich ganz gut, weil die Stimmung mehr nachdenkliche als glücklich leicht ist.

Überhaupt sind .fabs Texte keine, die man gleich beim ersten Hören richtig erfassen kann. Man muss sich noch mal die Lieder anhören, um die Texte zu verstehen und dann noch mal, um auf Musik und Text zu achten. Ich mag es, dass ich beim Hören automatisch darüber nachdenke, mit meinen Gedanken abschweife und ich mir deshalb das Lied noch mal anhören muss, um auf die Musik zu achten. Geht mir jedes Mal so mit „Sekundenschlaf“ und „Wann Warst Du Da“.

Auch wenn geduldig sein nicht zu meinen Stärken gehört, muss ich es gezwungenermaßen sein und aufs Debüt warten, um noch mehr Lieder hören zu können…

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/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Patrick Keuthen /