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5 Fragen an Gabriel Rios

Jetzt hatte ich bei „5 Fragen an“ wirklich schon viele verschiedene Künstler und meistens waren sie dann doch immer aus Deutschland oder England. Wie langweilig. Ich erweitere meinen Horizont, in geografischer Hinsicht gesehen. Es ist mal ein neues Land dabei: Puerto Rico.

1. Who are you?
My name is Gabriel Rios and I am a singer and a writer of songs.

2. How would you describe yourself in 5 sentences?
Pretty much a loner. I believe in the power of human beings. I truly love performing music for people. Addicted to creation and boxing. I run away from love sometimes.

3. Tell me your latest news?
I’ve been touring in Germany enjoying the German crowds which tend be attentive and to give great energy. We’re getting ready to start promoting my album “This Marauder’s Midnight” in the whole of Europe, so I’m pretty excited.

4. What kind of musicians do you look up to?
I look up to different people. I like Singer/Songwriters who I perceive as being alone on stage even though they might be surrounded by other musicians. People like Nina Simone, Randy Newman, Kendrick Lamar, M. Ward, Howe Gelb, Bob Marley. People who connect with the audience. People who know what they’re saying.

5. Your favorite album or song at the moment?
It changes moment to moment. Right at this very moment while I write this I’m digging To Beat the Devil from Kris Kristofferson. Check it out.

Gut, eigentlich stelle ich euch hier ja eher Newcomer vor, das ist Gabriel Rios nicht mehr. Schließlich bringt er schon sein viertes Album raus! Dieses Album ist er anders angegangen, als seine drei davor. Monat für Monat stellte er, noch vor der Veröffentlichung, einen Song auf seine Website. So hatte jeder die Möglichkeit sich das komplette Album anzuhören. Normalerweise lebt er im belgischen Gent, doch um mal etwas anderes zu erleben, zog es ihn in die aufregendste Stadt der Welt – New York. Dort lernte er zwei Musiker kennen und arbeitete an weiteren Stücken und nahm sie auch gleich im Studio auf. Für ihn war es neu, die Lieder gleich live aufzunehmen.

Um ehrlich zu sein, habe ich es beim ersten Hören nicht herausgehört, dass die Songs live aufegnommen wurden, doch nach dem zweiten Hören, wurde es mir dann bewusst. Dadurch entsteht eine ganz besondere Stimmung, als wäre man im Publikum. Gabriel Rios Stimme klingt so zart und leise und mir gefällt es, dass sie Musik sich dem anpasst und leise im Hintergrund gespielt wird. Diese 12 Titel klingen alle sehr schön, doch manchmal ist es mir zu gleich und zu ruhig. Trotzdem muss man dem Album (ab dem 17.04. erhältlich) eine Chance geben und es mehrmals hören. Man sollte nicht den Fehler machen und es nach dem ersten Mal abstempeln.

Und wem gefällt, was er da so hört, der kann sich noch mal sein eigenes Bild machen, wenn Gabriel Rios am 11. Juni im E-Werk spielt.

www.gabrielrios.com
www.facebook.com/gabrielriosofficial

/Matilda Pfeil/