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5 Fragen an Leyya

Wer auch immer Shazam erfunden hat, ist ein Gott und hat mein Leben um vieles erleichtert. Keine stundenlangen Suchen mehr nach einem Lied oder Künstler. Ich nutze Shazam auch, um mir Lieder und Bands zu merken, die mir gefallen haben. Es ist jetzt schon fast ein Jahr her, da habe ich „Superego“ Leyya geshazamt. Verrückt, wie die Zeit vergeht. So lang kam mir das gar nicht vor. Jedenfalls ist es mir ein Rätsel, warum es doch lange gebraucht hat, bis ich über Leyya schreibe. Aber hey, besser spät als nie!

1. Ihr seid?

Leyya – Marco und Sophie

2. Wie würdet ihr euch in max. 5 Sätzen vorstellen?

Wir machen Pop-Musik, die möglichst frisch wirken sollte, aber auch nicht zu unzugänglich sein sollte. Wir wollen uns im Graubereich zwischen Pop und Nicht-Pop, was auch immer das sein soll, bewegen.

3. Was gibt es Neues von euch?

Im April kommt unsere neue Single „Butter“ – dazu haben wir auch ein neues Musikvideo gedreht, dass Ende April ebenfalls veröffentlicht wird.

4. Eure musikalischen Vorbilder sind?

Wir haben sehr viele. Allerdings wollen wir uns nicht auf ein paar bestimmte versteifen, da wir unsere Musik möglichst unvoreingenommene Zuhörer nahe bringen wollen und sich jeder selbst ein Bild machen soll.

5. Euer aktuelles Lieblingsalbum oder Lieblingslied?

Ich hab eigentlich nie nur ein Lieblingslied oder Lieblingsalbum. Wenn ich das jetzt aber tatsächlich runterbrechen sollte würde ich (Sophie) sagen „The Internet – Get away“ oder „Flume – Never be like you“ – find ich momentan super.

Wenn man sich so umhört, ist jeder begeistert von Leyya. Sei es in unserem Bericht vom Eurosonic Festival, um etwas Schleichwerbung zu machen, oder in Musikzeitschriften, bei Radiosendern und bei euch. Denn nicht ohne Grund sind die Lieder und EPs der beiden auf respektablen Plätzen vertreten und das nicht nur im Heimatland Österreich.

Ich habe das damals schon ganz gut beschrieben, Leyya wirken live zu gut, um wahr zu sein. Sophies Stimme wirkt so zerbrechlich und hoch, dass ich jedes Mal denke, die Stimme bricht gleich weg. Pusteblume – sie bleibt. Wirkt auf Platte, nicht ganz so krass, aber dennoch beeindruckend. Die beiden klingen so filigran und nicht greifbar. Als wären sie in ihrer eigenen Welt oder um es mit dem Titel des Debütalbums zu sagen: in ihrer eigenen „Spanish Disco“.

Diese Introvertiertheit, die sie auf der Bühne ausstrahlen, hört man etwas in der Musik raus. So geht es mir jedenfalls. Wie ein scheues Reh, das man nicht wegscheuchen möchte, taste ich mich an die Lieder heran und je näher ich dem Reh komme, desto vertrauter ist die Situation. Es ist nicht so, dass ich erst warm mit der Musik werden musste, sondern die Eindrücke mussten sacken. Die Lieder sind nicht düster, aber auch nicht hell. Der Graubereich aus der zweiten Frage trifft es da schon gut.

Ein faszinierender Graubereich – man kann nicht weghören. Schaut euch auch unbedingt, wenn ihr die Möglichkeit habt, Leyya live an! Das Unter einem Dach Festival bietet sich da ganz gut an, aber dazu an anderer Stelle mehr…

www.leyya-music.com
www.facebook.com/Leyya.Music

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Gabriel Hyden /