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5 Fragen an Yukno

Gehört und für gut befunden. Den Spruch verwende ich gerne, weil er den Nagel auf den Kopf trifft. Mir haben die ersten Sekunden, die ich von Yukno hörte, auf Anhieb so gut gefallen, dass, naja ihr wisst schon, sie die „5 Fragen an“ beantwortet haben.

1. Ihr seid?

Georg und Nikolaus, zwei Brüder, die seit 2015 unter dem Namen Yukno gemeinsam Musik machen.

2. Wie würdet ihr euch in max. 5 Sätzen vorstellen?

Wir machen deutschsprachigen Indie-Pop. Mit Elektronik. Der Text ist uns wichtig. Die Musik schafft nur die Umgebung für das, was gesagt wird.

3. Was gibt es Neues von euch?

Am 09.09. veröffentlichten wir eine EP – sie heißt „König ohne Land“ und erscheint auf unserem Label „Yukno the Records“. Im Herbst werden wir auch
unsere ersten Livedates bekanntgeben. Von da an werden wir sehen, was die Zukunft bringt.

4. Eure musikalischen Vorbilder sind?

Es gibt kein bestimmtes Vorbild, nur eine lange Liste an Einflüssen und Inspiration. Ludwig Hirsch war ein großer Geschichtenerzähler. Caribou hat einen tollen Sound. Und so könnte man das fortführen.

5. Euer aktuelles Lieblingsalbum oder Lieblingslied?

Porches „Pool“ oder Metronomy „Night Owl“

Momentan, so scheint es mir, kommt aus dem Nachbarland Österreich gute Musik rübergeschwappt. Vor ein paar Wochen stellte ich schon Hearts Hearts vor und heute Yukno aus der Steiermark.

Beim Gesang dachte ich beim ersten Hören, das wären GOLF. Es ist die ruhige Stimme, die fast monoton daherkommt, die mich an GOLF erinnert. Das war es aber auch schon.

Ihre EP „König ohne Land“ ist eine bunte Mischung und dennoch hat man das Gefühl, dass sich ein roter Faden durchzieht. Es ist poppig, elektronisch, ne Gitarre kann ich auch heraushören und tanzbar. Nicht auf die leichte und unbekümmerte Art tanzbar, irgendwie haben die Lieder etwas Schweres an sich. Nachdenklicher Pop. Das beschreibt die EP schon ganz gut. Die Texte sind nachdenklich und die Musik bringt die Leichtigkeit an manchen Stellen wieder rein.

Yukno – auf alle Fälle eine sehr schöne Entdeckung und passt musikalisch gerade wie die Faust aufs Auge, wenn ich in die graue Suppe da draußen sehe.

www.yukno.de
www.facebook.com/yyyukno

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigabe /