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Konzertbericht: Frittenbude

Wir sind die Clowns im Zirkus des Lebens!

Die Münchner Ravepunks von Frittenbude waren endlich mal wieder auf Tour und die Vorfreude war entsprechend groß.

Gesteigert wurde diese Vorfreude auch dadurch, dass sie im Saal des Z-Bau spielten, welcher mich schon beim Solstafir Konzert mit seinem Sound begeisterte.

Nachdem Opener LUEAM noch mit etwas verhaltenem Applaus bedacht wurde, ging die Stimmung bei Frittenbude direkt von 0 auf 100. Eine geniale Mischung aus alten und neuen Songs und auch mal etwas andere Varianten bekannter Klassiker sorgten für kollektive Begeisterung. Besonders hervorzuheben ist hier die Down-Tempo Variante von „Bilder mit Katze“.

Außerdem hatten die Jungs eine Lightshow vorbereitet, die sich gewaschen hatte! Hier vernünftige Fotos hinzubekommen war nicht einfach, wie ihr sehen könnt.

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Aber egal ob Down-Tempo oder voll auf die 12, das Publikum feierte eine Ravepunk-Party vom Feinsten. Wie bei Frittenbude üblich, kamen auch die politischen Aussagen nicht zu kurz und meine Begleitung traf den passenden Vergleich „Feine Sahne Fischfilet sind Politik mit musikalischer Untermalung und Frittenbude sind Musik mit politischer Untermalung.“

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Gegen Ende des Abends gab es natürlich das obligatorische Bad in der Menge und für die Zugaben durfte das Publikum entscheiden, ob es denn a) ein zwei Klassiker, oder b) ein zwei Klassiker haben möchte. Die Entscheidung fiel schwer, aber es wurde sich für die Klassiker entschieden. Diese nochmal völlig extatisch abfeiern, verschwitzt aber glücklich zum Merch-Stand wanken, kurzer Plausch mit der Band und dann nach Hause. Nach diesem Abend konnte man sich sicher sein, das ist ganz sicher Kunst und nicht erst in mindestens 1000 Jahren!

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /