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Konzertbericht: TRÜMMER

Den Montagabend lieber schön faul auf dem Sofa verbringen oder doch sich aufraffen und auf ein Konzert gehen? Vor dieser Entscheidung stand ich am Montag und entschied mich für Variante B.

Die noch relativ unbekannte Band Trümmer, vielleicht kennt sie der ein oder andere durch die Startrampe, machten auf ihrer „Wo ist die Euphorie“-Tour einen Stopp im Club Stereo.

Ich habe Trümmer dank der Startrampe entdeckt und fand die Jungs ganz sympathisch, genau wie ihre Musik. Also wie immer mal überraschen lassen und sehen was der Abend so bringt …

Den Abend eröffnete die Hamburger Band Lafote. Für mich unbekannt – und sie wird es für mich auch bleiben. Denn die Musik hat mich gar nicht angesprochen, war mir irgendwie zu laut und hat mich einfach nicht vom Hocker gerissen.

Kurze Pause und Trümmer betraten die Bühne. Eigentlich ein Trio bestehend aus Paul, Tammo und Maximilian, auf der Bühne aber ein Quartett. Auch sie kommen aus dem Hamburger Norden und touren momentan quer durch Deutschland mit ihrem im Sommer erschienenen Debütalbum „Trümmer“. Das Album wurde von Spiegel Online, TAZ und Rolling Stone in höchsten Tönen gelobt und Recht haben sie! Die Kombination aus diesen ja schon fast poetischen Texten und der rockigen Musik passen ganz gut zusammen.

Live überzeugen die Jungs auch. Die Stimmung war gelassen und mir hat ja neben der Musik auch das Licht gefallen. Das muss ich hier an dieser Stelle mal erwähnen. Die großen Bands haben auf ihren Bühnen immer irgendetwas Spektakuläres im Hintergrund und die kleinen nur ein Banner mit dem Bandnamen. Trümmer haben einfach mal die Mischung aus beidem, ein Banner, das im Bandnamen aufleuchten kann. Das hatte schon was, wenn das die einzige Beleuchtung im Raum war. Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass die Stimme ein wenig unterging. So konnte man leider ihre Texte nur schlecht verstehen. Deswegen sollte man in das Album hineinhören, schon alleine wegen der Texte.

Zum Schluss gab es noch ein Cover von Teenage Kicks und der Abend fand sein Ende…

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/Text und Bilder: Matilda Pfeil /