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Nachbericht: Adam Angst

Ein Abend wie eine Abrissbirne

Dass Adam Angst live eine absolute Macht sind, haben sie beim diesjährigen Rock im Park schon eindrucksvoll bewiesen. Nachmittäglichen Einlassstopp in der Arena hat man auch nicht alle Tage. Keine Frage also, dass ich beim Gastspiel im Z-Bau auch am Start sein würde.

Eröffnet wurde der Abend von Grand Hotel van Cleefs neuer Allzweckwaffe Grillmaster Flash. Ein Typ aus Bremen Nord, der zu alt für den Club27 ist und laut seiner Songs eh zu brav für Rock’n’Roll. Grandiose Mucke mit intelligenten und witzigen Texten. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ne Akustikgitarre reicht um für Punkrocker zu eröffnen.

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Als dann Adam Angst die Bühne betraten, gab es direkt so eine auf die zwölf, dass sich ne Ohrfeige wie ein sanftes Streicheln anfühlt. Crowdsurfer direkt beim zweiten Song und ein endloser Moshpit. Das Publikum war textsicher ohne Ende und feierte von Alexa bis Professoren jeden Song.

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Zwischenzeitlich wurden die politischen Aussagen der Band mit einem schallenden „Alerta Antifascista“ gefeiert, was die Band zur Aussage bewegte, dass sie sich freuen, die Antifa im Haus zu haben. Die Antifa hingegen war sehr froh Adam Angst im Haus zu haben.

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Als dann zum Abschluss noch „Junge“ von den Ärzten als Zugabe gespielt wurde, war das ein rundum gelungener Abend. Wenn man dann am Ausgang in die verschwitzten, glücklichen Gesichter des Publikums blickte, dann wurde dieser Eindruck nur noch bestätigt.

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www.facebook.com/adamangstofficial/

/ Text & Bilder: Simon Strauß /