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Nachbericht: Puls Festival 2019

Groß und klein

Wie schon im letzen Jahr hatte es sich das Puls Festival zur Aufgabe gemacht,  einen internationalen Hauptact mit jeder Menge Newcomern zu umgeben und so einen Abend zu schaffen, der jedem etwas bietet. In diesem Jahr standen ganz oben auf dem Lineup Bombay Bicycle Club. Gesäumt von Newcomern wie International Music, Alice Phoebe Lou, Roberto Bianco & Die Abbrunzati Boys und vielen mehr.

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Gleich zu Beginn gab es ne ordentlich Postpunk Ladung von Endlich Rudern auf die Ohren, was dem Abend den nötigen Schwung gab und auch dafür sorgte, dass ich meinen sorgfältig ausgesuchten Ablauf über den Haufen warf und beschloss, dass ich mich einfach treiben lassen werde. Mal zur einen Bühne, mal zur anderen. Hier mal reinschnuppern, da mal ein Bierchen holen. Immer durch Kippenpausen oder kleinere Pläuschchen mit Freunden und Bekannten unterbrochen, aber trotzdem im Flow.

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Welche Bands ich alles gesehen habe? Gefühlt alle und dann doch keine, weil ich immer in Bewegung war. Hervorzuheben sind auf jeden Fall International Music, Pauls Jetts, Roberto Bianco, Electric Guest und selbstverständlich Bombay Bicycle Club.

Letztere kamen auf die Bühne und waren gefühlt nie weg. Da jagte ein Indiebrett das nächste. Live unglaublich gut. Die Schlagerhelden von Roberto Bianco & Die Abbrunzati Boys liefern ja eigentlich immer ab und das auch diesmal. Auf Grund des parallelen Bombay Bicycle Club vor sehr kleinem Publikum, aber das war begeistert.

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Von Electric Guest hab ich nur den Schluss miterlebt, aber der war schon ziemlich vielversprechend. Die behalte ich auf jeden Fall im Auge! Auch alle anderen Bands sollte man im Auge behalten, denn Puls steckt jedes Jahr echt gute Arbeit in das Lineup und macht definitiv Lust aufs nächste Jahr. Mal schauen, wen sie da aus dem Ärmel zaubern und welchem Headliner sie sein Comeback versüßen.

www.pulsfestival.de

/ Text & Bilder: Simon Strauß /