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Nachbericht: Pulsar Festival 2019

Auch dieses Jahr waren wir wieder beim wunderschönen Pulsar Festival. Jens konnte leider nicht hin, wegen anderweitiger Verpflichtungen, aber dafür haben wir Jenny und Marius hingeschickt, die uns ihre Eindrücke schildern:

Vergangenen Samstag war es so weit, das PULSAR Festival ging in die 3. Runde. Als Location wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, das Gut Wolfgangshof in Anwanden bei Zirndorf gewählt. Das sonst eher im ruhigen gelegene Anwanden verwandelte sich in eine Pilgerstätte für Fans elektronischer Musik – und diese wurden nicht enttäuscht.

Für uns (das sind Marius und ich- Jenny) begann die Reise am Nürnberger Hauptbahnhof. Den Prosecco in der Hand und den Ravestick am Mann ging es los. Unerwartet schnell und einfach kamen wir in Anwanden an. Von dort beschlossen wir einen kleinen Fußmarsch einzulegen und nach nur knapp 10 Minuten erreichten wir den Wolfgangshof. Schon von Weitem hörte man die Bässe hämmern und die Menschen lachen. Nachdem wir unsere Bändchen getauscht hatten, beschlossen wir erst mal das Gelände zu erkunden. Klein aber fein, genau unser Geschmack. 3 Areas wurden gezeichnet: der Dachboden, die Scheune und der Stall. Noch dazu gab es zwei Essensstände, einen Kaffeestand und einen Kiosk, an welchem man unter anderem Zigaretten, frisches Obst, Kaugummis und Lollies erwerben konnte. Ebenfalls zu finden waren kleine Verkaufsflächen, auf denen Hersteller handgemachtes ausgestellt und verkauft haben. Großer Bonus: Kostenloses Trinkwasser den ganzen Tag, so viel man wollte. Auch sonst waren Getränke- und Essenspreise fair gewählt.

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Auch in diesem Jahr ließen sich die Veranstalter in der Zusammensetzung des Line- Ups nicht lumpen. Den Auftakt machten Gregory (Stall) und Agyena b2B Philip Mantey (Scheune) und auch die nachfolgenden Acts sollten nicht enttäuschen. Mit Mary Smyk, Tecture, Somewhen, Kobosil, Daniel Avery (Stall) und 3 Card Molly, Octo Octa, Seth Troxler, Gerd Janson, Haai- (Scheune) wurde ein wirklich starkes Programm aufgefahren, was es einem zwischendurch wirklich unmöglich machte, sich für einen DJ und Floor zu entscheiden. Auch auf dem Dachboden ging es Rund, dort gaben Femi, The Greek Space Program, In-Common, Patersun, Ezrael, Frau Kaufmann, Molinero und das Pulsar Soundsystem alles. Besonders gefallen in der Scheune hat es uns zum Sonnenuntergang. Da diese leicht geöffnet war, konnte man einen Blick auf die letzten Sonnenstrahlen erhaschen und sich voll und ganz der Musik hingeben. Zu unserem absoluten Highlight hat sich im Laufe der Playtime Haai- entwickelt: einfach großartig!

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Nach einem ereignisreichen Tag auf dem Festivalgelände ging langsam an die Planung der Heimreise. Na gut. Viel zu planen gab es nicht. Perfekt organisiert erwartete uns pünktlich 03:30 ein Shuttlebus zurück nach Nürnberg. Für diesen konnte man sich im Voraus für schmale 3€ eine Fahrkarte zum Ticket oder ganz einfach vor Ort erwerben. Ab 01:30 gab es die Möglichkeit diesen zu nutzen- von vielen dankend angenommen.

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Als Fazit bleibt uns nicht viel zu sagen. Begeisterung. Pure Begeisterung. Man merkt, dass das PULSAR mit sehr viel Liebe und Fingerspitzengefühl zusammengestellt und ausgeführt wurde. Sei es die Deko, Programm oder die Stände. Man hat sich auch jederzeit super aufgehoben gefühlt, egal ob am Einlass, der Garderobe oder den Bars. Das PULSAR ist wirklich vielen Open Airs in der Region eine Nasenspitze voraus und wir freuen uns schon, auch im nächsten Jahr wieder an Ort und Stelle zu sein.

// Text & Photos: Jenny & Marius //