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Nachbericht: Reeperbahnfestival 2019

Gerade erst den Vorbericht geschrieben und wochenlang darauf gefreut, schon ists wieder vorbei, das Reeperbahnfestival 2019. Wieder waren es vier wundervolle Tage mit wahnsinnig vielen netten Menschen, schönen Locations und unfassbar viel guter Musik. Es ist unmöglich, auch nur Ansatzweise zu versuchen mehr als einen kleinen Prozentsatz der Bands und Musiker zu sehen. Das zu versuchen endet in extremen Stress und macht das Festival wahrscheinlich auch viel zu anstrengend. Also hört man sich tagelang vorher durch das Line-up, pickt sich ein paar Favoriten raus und versucht zumindest diese anzuschauen. Da muss man aber dann auch Glück haben, das nicht eine Band verschoben wird oder das in einer der gewählten Locations gerade Einlasstopp ist. Mein Plan waren knapp 40 Bands in 4 Tagen, die zeitlich so weit auseinanderliegen, das man das durchaus schaffen konnte. Geworden sind es am Ende 31 Konzerte. Auf ein paar hab ich freiwillig verzichtet, wegen zu viel Stress und anderweitiger Verpflichtungen und ein einziges hab ich wegen Einlasstopps nicht sehen können. Bin durchaus zufrieden mit meiner Ausbeute. Ich schreib euch hier auf, welche Bands ich gesehen habe und was mein Eindruck war. Was richtiges Schlechtes hab ich tatsächlich aber nicht gesehen. Spricht für meine Vorauswahl :)

Mittwoch:
Gegen 16 Uhr in Hamburg in der Unterkunft eingecheckt und dann direkt zum Gelände, um mein Ticket einzutauschen. Die erste Band sehen wollte ich um 17:55 Uhr. Das war Amilli. Die hatte ihren ersten Auftritt beim N-Joy Reeperbus. Der Reeperbus steht am Spielbudenplatz und ist frei zugänglich für alle Besucher, auch für die ohne Ticket. Da spielen viele Bands meist nur um die 20 min 3 oder 4 Lieder um auf sich aufmerksam zu machen und dann im Lauf des Festivals noch mal längere Konzerte in verschiedenen Locations, mit Ticket, zu geben. Perfekt also, um sich einen Eindruck von einem Künstler zu machen. Amilli wollte ich sehen, weil sie dieses Jahr auch bei Nbg.Pop spielt, und weil sie so ein eindrucksvolles Cover von Bang Bang mit AnnenMayKantereit eingesungen hat. Und auch weil sie sonst schöne Musik macht. Und alle Nbg.Pop Besucher können sich auf sie freuen!

Amilii

Direkt danach um 18:30 Uhr hab ich mir, ebenfalls beim N-Joy Reeperbus, die schwedische Band The Bland angesehen. Hier vor allem, weil ich das Album großartig finde und ich sie auch mal Live sehen wollte. Klingt Live auch alles verdammt gut.

The Bland

Auch am Spielbudenplatz, nur ein paar Meter weiter, ist die Viva Con Aqua Hangout Stage, auch eine frei zugängliche Bühne, auf der, genauso wie beim Reeperbus, Bands ein kurzes Intermezzo geben, um damit Werbung für ihre anderen Shows beim RBF zu machen. Hier hab ich mir um 19 Uhr Hunney Pimp angeschaut. Die Rapperin aus Österreich war nicht ganz textsicher, aber trotzdem sympathisch.

Hunney Pimp

Direkt danach und gleich ums Eck gings ins Docks zu American Authors um 19:30 Uhr. Die Band, die 2013 einen riesen Hit mit „Best Day of my Life“ hatte, war dann auch mein Highlight am Mittwoch. Ich hab nicht soo viel erwartet und war eher auf das neue Material gespannt, aber die haben eine wahnsinnig gute Show mit sehr viel guter Musik abgezogen. Und mit der A ccapella Version von Mr. Brightside hatten sie mich dann endgültig.

American Authors

Direkt danach gings ein bisschen weiter weg in den Grünen Jäger, da wollte ich um 20 Uhr die DJane Linn Stern sehen und hören, da gabs dann nur das erste kleine Problem: Das komplette Programm im Grünen Jäger hat sich um eine Stunde verzögert und das würde dann meinen Plan völlig durcheinanderbringen. Vor allem, weil man vom Spielbudenplatz, wo sich das meiste abspielte, bis zum Grünen Jäger mal locker 30 min für Hin- und Rückweg braucht. Bin trotzdem hin, so konnte ich wenigsten das Konzert vom American Authors bis zum Ende sehen. Also hin, kurz gewartet bei einem Kaltgetränk und dann zumindest 20 min. von der Dame gehört. Kann die mal bitte jemand nach Nürnberg holen? In die Soundbar Mitte würde die perfekt passen. Ich würde auf jeden Fall kommen!

Dann wieder zurück zum Spielbudenplatz und ins Häkken, wo die Londoner Mädels Ider um 21:20 Uhr spielten. Das Problem beim Häkken ist, das viel zu viele sehr gute Bands in der doch relativ kleinen Bar spielten, und das der Laden dadurch immer so wahnsinnig voll ist, das man kaum was sieht oder einen Platz findet. Das ist mir in den vier Tagen mehrmals aufgefallen. Somit stand ich sehr weit hinten und hab kaum was gesehen. Aber gehört hab ich alles. Und das klang sehr gut. Eine Mischung aus Indie und RnB. Könnte was für Nbg.Pop 2020 sein…

Ider

Direkt daneben, in Angies Nightclub, wartet um 22 Uhr die Band Hyyts aus Glasgow auf mich. Und da dann auch endlich wieder mit dem Rest meiner Reisegruppe vereint. Alles andere hab ich mir alleine angeschaut, weil natürlich jeder von uns einen anderen Plan hatte. Erasure im Jahr 2019. Ich glaub, passender kann man die Band nicht beschreiben. „…dass es derzeit keinen Pop-Act mit mehr musikalischem Sex-Appeal auf den regnerischen Inseln gibt“. Auch diese Beschreibung des RBF passt hervorragend. Schönes und wildes Konzert!

Hyyts

Danach gings gleich wieder rüber zurück ins Häkken zu Georgia. Gleiches spiel wie bei Ider: Der Laden war leider viel zu voll und ich hab nicht wirklich viel mitbekommen. Zum Glück spielt die Dame den Support von Metronomy am 21.10. in München, da werd ich sie noch mal länger und genauer sehen.

Zwei Ecken weiter ist die Nochtwoche, in der ich um 23:00 Uhr mein nächstes Konzert, Emma Steinbakken, sehen wollte. Meine Begleiter, die sich hier auch wieder eingefunden hatten, fandens ganz ok aber nichts Besonderes. Ich fand das Konzert der 16-jährigen Norwegerin sehr gut. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Emma Steinbakken

Letzter Programmpunkt am Mittwoch war die Prinzenbar um 0 Uhr und die in Berlin lebende Argentinierin Catnapp, die auch schon vor einigen Jahren mit Modeselktor unterwegs war. Eigentlich wollte ich mir die am Donnerstagabend erst anschauen, ab wir waren alle noch fit und so hat sich auch der Donnerstagsplan etwas entspannt. Krasse Energie, die die Dame da auf der Bühne rüberbringt. Erinnert ein bisschen an Die Antwoord. Aber trotzdem sehr eigenständig. Großartiger Abschluss für den ersten Tag!

Catnapp

Dann gings ins Bett. Der erste Tag war sehr gut und am Donnerstag gings leider sehr früh raus…

Donnerstag:
Aufstehen gegen 8… Wir waren wieder eingeladen, die Bootstour der Filter Music Group und Eventbrite mitzumachen. Jedes Jahr eins der Highlights und natürlich lassen wir uns das nicht entgehen. Der erste Schock: Mein Mitbewohner für die ersten 2 Tage, meinte, der Kaffee im Burger King für 99 cent ist ganz gut… Puh. Das war hart. So als Kaffeejunkie kein einfacher Start in den Tag. Aber egal. Um 10 Uhr hat das Schiff abgelegt und viele Bekannte Gesichter waren zu sehen. Auf der Bootstour gibts mexikanisches Essen und trinken. Bloody Marys und Margaritas früh um 10 hat auch was. Aber wir waren ja nicht zum Spaß da (oder eigentlich schon) und es gab auch drei Bands zu begutachten, die während der Tour auf dem Boot spielten, zum einen Amistat, die im Juni als Support für Sons of the East im Stereo waren und die im November nochmal in den Z-Bau kommen. Ein australisches Brüderpaar, die unfassbar schöne Stimmen haben, dann Sean Koch, der tatsächlich auch am Montag, den 30.09. zu Gast im Club Stereo ist und als letztes die Rapper Dicht und Ergreifend aus München. Bayerischen Hip-Hop in Hamburg Donnerstag Vormittag auf einem Boot zu hören und sehen ist auch ein Erlebnis für sich. Schön wars! Danke für die Einladung. Nächstes Jahr gerne wieder!

Amistat

Dicht und ergreifend

Kurz nach 12 war der ganze Spaß wieder vorbei und es ging direkt ins Molotow, wo ich um 14 Uhr die Niederländer Rondé sehen wollte. Guter Electropop mit einer großartigen Sängerin. Sauber! Hier gabs dann auch endlich den ersten richtigen Kaffee des Tages. Danke dafür!

Ronde

Dann hatte ich ein paar Stunden Zeit bis zum nächsten Konzert und bin noch mal zurück zur Unterkunft und hab mich für ein paar Stunden hingelegt.

Als nächstes gings dann frisch ausgeruht um 18 Uhr zur Verleihung des Helga Festival Awards ins Imperial Theater. Da werden so Preise verliehen wie: Feinstes Booking, Inspirierendste Festival-Idee, Bestes Sich-Neu-Erfinden usw. Nominiert waren u.a. das Puls Festival, Haldern Pop, Immergut Festival, Obstwiesenfestival, Modular… War ganz witzig und vor allem informativ. Wenns interessiert, wer alles in welcher Kategorie nominiert war, und auch wer gewonnen hat, kann HIER mal vorbeischauen.

Helga Festival Award

Die nächste Band bzw. Künstlerin wollte ich um 20 Uhr mal wieder im Häkken sehen. bülow heißt die junge Dame, die in Deutschland geboren und in Holland, USA, Kanada und England aufgewachsen ist und eingängigen Indie-Pop macht. Aber wie schön öfter geschrieben, wars im Häkken mal wieder viel zu voll!

bülow

Leider hab ich das Konzert nicht ganz zu Ende gesehen, weil fast gleichzeitig nebenan im Docks die Rikas ab 20:05 Uhr auf der Bühne standen. Hab mir beide Konzerte aufgeteilt und von beiden die Hälfte gesehen. Hat gelangt. Auch die Rikas haben erwartungsgemäß solide abgeliefert.

Rikas

Danach schnell ne Kleinigkeit gegessen, bei dem riesigen Angebot, das es an Restaurants und Imbissbuden rund um die Reeperbahn gibt und dann um 22 Uhr wieder zurück ins Imperial Theater zu ROE. Und die hat mich umgehauen mit ihrer Stimme und ihrer sympathischen und schüchternen Art. Krass, wie die junge Dame aus Irland abgeliefert hat. Davon will ich mehr sehen und hören!

ROE

Nach ROE hab ich das RBF kurzzeitig verlassen, um mich, ein paar Straßen weiter, vor den Toren des Labels Grand Hotel van Cleef von Thees Uhlmann, einzufinden. Da sollte so gegen 23:30 Uhr der Meister persönlich eintreffen, um mit seinen Fans bei Freibier die Veröffentlichung seines neues Albums zu feiern. Kurz zuvor spielte er auch noch offiziell beim RBF, was aber in kürzester Zeit mit Einlassstopp voll war. Massenhaft Leute haben sich versammelt und warteten auf ihr Idol und ich mittendrin. Kurz vor 0 Uhr kam er dann auch, hat sich um jeden Fan gekümmert, mit ihm angestoßen und mit jedem einen kleinen Plausch gehalten. Schön. Das Album selber ist natürlich großartig geworden. Simon hat sich dem ja HIER schon gewidmet.

GHVC

Danach gings selig mit signiertem Album und Fan-Foto ins Bett.

Freitag:
Am Freitag ist traditionell Australien Tag im Molotow. Haufenweise Bands vom schönsten Kontinent bespielen ca. 5 Stunden lang alle 3 Bühnen. Davon wolle ich 2 sehen. Nach langem Ausschlafen und ausgiebigen Frühstückens gings also um 15:15 Uhr ins Molotow zu Dobby. Ein junger Aborigine aus Sydney, der sich dem Hip-Hop verschrieben hat. Was für ein Energiebündel! Erinnerte teilweise mit seinem Style an den frühen Eminem. Cooler und krasser Typ.

Dobby

Danach gings erst mal zurück zum Spielbudenplatz und mal wieder ins Häkken, wo um 16:15 Uhr zum Berliner Elektroniker Junk-E-Cat. Massenhaft Instrumente wie z.b. ein Saxofon werden in seine Show eingebaut und im Hintergrund wird visuell auf einer Leinwand einiges Geboten. Gute Show und außergewöhnliche Performance.

Junk-E-Cat

Direkt danach um 17:00 Uhr wieder zurück ins Molotow zur zweiten australischen Band, die ich sehen wollte. Olympia machten handgemachten Rock und Indie und waren auf jeden Fall hübsch anzusehen.

Olympia

Um 19 Uhr wurde im Gruenspan der New Music Award verliehen, leider hat sich die erste Stunde des Abends dem Newcomer des Jahres gewidmet, der am Ende an Majan ging, der musikalisch überhaupt nicht mein Ding ist. Gekommen bin ich eigentlich, wegen des zweiten Preises: Durchstarter des Jahres. Der ging nämlich an die Giant Rooks. Und die haben dann auch endlich ab 20:00 Uhr Live gespielt. Die Stunde vorher hätte ich mir schenken können. Die Giant Rooks waren, wie zu erwarten großartig.

Giant Rooks

Gleich ums Eck spielten Young the Giant um 20:50 Uhr in der Großen Freiheit 36. Guter, stilsicherer Indie-Pop aus den USA. Leider war die Schnapsbar für ein paar Augenblicke wichtiger und ich hab nicht das ganze Konzert mitbekommen. Aber gut wars bestimmt!

Young the Giant

Zum musikalischen Abschluss gings am Freitag um 22:10 Uhr in die Prinzenbar zu COMA. Die zweite Band, die mich beim RBF so einigermaßen umgehauen hat. Seltsam, dass ich vorher nie irgendwas von der Band mitbekommen hat, dies schon seit einigen Jahren gibt. Beschreiben ist da schwierig. Es ist auf jeden Fall elektronisch. Und visuell fantastisch. Am besten ihr kommt nächsten März in den Club Stereo. Da spielen die beiden Jungs nämlich Live. Und plötzlich freu ich mich wahnsinnig darauf! Danke GWIB.

Coma

Das wars dann schon musikalisch für den Freitag. Natürlich endete der Abend nicht nach dem Konzert, die Aufmerksamkeit hat sich nur von der Musik den Kaltgetränken zugewandt…

Samstag:
Da war er dann auch schon. Der letzte Tag. Schade. Aber der war zum Glück noch mal recht vollgestopft. Um 13 Uhr zu Ayu die auf der Spielbude gespielt hat. Wieder so was Indie/Electronic/Popiges, wie eigentlich die meisten Bands in den letzten Tagen. Sehr nette Dame mit sehr guter Stimme!

Ayu

Danach war erst mal 6 Stunden Pause, bis ich das nächste Konzert sehen wollte. Also den letzten Tag noch mal zum Schlendern und vor allem Trinken genutzt… Einer meiner Mitreisenden und ich haben den GIN des Lebens entdeckt und uns damit erst mal eingedeckt. Mehrmals. Dann wollten wir was Essen und unser Favorit war voll. Dadurch haben wir die Meierei entdeckt, die ein paar Meter daneben war und zum Glück noch Plätze frei hatte. Zum Glück. Wahrscheinlich haben wir da die besten Gnocchi gegessen, die es gibt! Unbedingt mal hinschauen, wenn ihr in Hamburg seid. Gute Weine, sehr nettes Personal und unglaublich gutes Essen!

Um 19:30 standen dann die Subways auf meinem Zettel, die haben mal wieder auf dem Reeperbus gespielt. Wie immer nur ein kurzes Set, um auf ihre Show am späten Abend hinzuweisen. Da hatte ich aber keine Zeit. Bei den 4 Liedern, die sie gespielt haben, war natürlich Rock´n´Roll Queen dabei. Die Sängerin hat ja vor ein paar Jahren mal im Stereo aufgelegt und der Song läuft ja eh jedes WE. War schön die Band mal wieder Live zu sehen.

Direkt im Anschluss um 20:15 spielten Drama. Die hatte ich eigentlich gar nicht am Schirm. Aber man saß da halt grad rum und ich hatte noch ein bisschen Zeit. Hat sich gelohnt. Krasse Stimme!

Drama

Danach gleich gegenüber ins Docks, wo um 20:40 Uhr Carlie Hanson aus den USA gespielt hat. Die wollte ich sehen. Und ich wusste schon warum. Sehr gutes Pop/Rock/Indie Konzert.

Carlie Hanson

Der letzte Besuch im Imperial Theater stand dann um 21:20 Uhr an. iris spielte. Ich hab vorher von der Dame nur 2 Stücke auf Deezer gehört. Mehr nicht. Durch die 2 Stücke dachte ich mir, dass ich mir das mal anschauen könnte. Und am Ende war dass das eindruckvollste und beste was ich in den 4 Tagen gesehen oder gehört hab. Unfassbare Stimme! Wahnsinnige Bühnen-Präsenz. Wunderschönes Konzert. Wenn aus der Dame mal nicht eine ganz große wird, stimmt mit diesem Business irgendwas nicht. Verdammt war das gut!

iris_1 iris_2

Völlig geflasht gings dann zurück zum Spielbudenplatz und zum ersten mal dieses Jahr ins Kukuun, was im Grunde der gleiche Laden ist, wie das Häkken, nur genau gegenüber. Sophie and the Giants spielten da. Wahrschenlich hört die Band ununterbrochen, das sie wie Florence & The Machine aussehen und klingen. Aber so ist es halt einfach nun mal. Man kommt gar nicht daran vorbei, wenn man das ganze Live sieht, an Florence zu denken. Was ja aber nicht schlecht ist. War ein sehr gutes Konzert. Gerne mehr davon!

Mein letzter Programmpunkt am Samstag und damit am ganzen RBF war um 1:30 Uhr FVLCRVM in der Prinzenbar. Wieder so ein krasses, außergewöhnliches Erlebnis. Ein Typ, der auf der Bühne, mit Synthesizer, Drum-Pad und E-Gitarre ein elektronisches Set vom feinsten abgeliefert. Guter Abschluss!

FVLCRVM

Dann gings wieder ins Bett und am nächsten Tag schon relativ früh wieder per Zug zurück nach Nbg.

Wieder mal hat das RBF bewiesen, das es eigentlich keinen Weg daran vorbei gibt, wenn man neue Bands und Künstler entdecken möchte. Nirgends sonst in Deutschland kann man so viel Neues entdecken in einer so schönen und sympathischen Stadt, mit so vielen Menschen aus der Musikbranche. Alle sind da. Ob Musiker, Labels, Blogger, Booker, Agenturen, Veranstalter… Jeder ist nett und zuvorkommend. Man wird zu so viel Veranstaltungen, Showcases, Partys usw. eingeladen. Davon hab ich in dem Bericht kaum was erwähnt außer die Bootstour. Danke Hamburg, Danke RBF. Danke an, wieder mal, 4 wunderschöne und eindrucksvolle Tage auf der schönen Reeperbahn. Bis 2020!

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// Text & Bilder: Jens Riedel //