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Plattenkritik: A Tale Of Golden Keys – Shrimp

Für manche Bands nimmt man sich extra die Zeit, um sich mit dem neuen Album zu beschäftigen. Und gewisse Traditionen müssen auch fortgeführt werden. Wenn A Tale Of Golden Keys zum Debüt „Everything Went Down As Planed“ einen eigenen Artikel bekommen haben, dann gibt es den auch zum zweiten und neuen Album „Shrimp“!

Der Legende nach wurde das Album in nur zehn Tagen geschrieben, aufgenommen und produziert. Hört man es dem Album an? Nein, ganz im Gegenteil strahlt es eher eine Entschleunigung aus. Mal zurücklehnen, den Gedanken ihren freien Lauf lassen und die Tauben oder Shrimps um einen herum beobachten.

Die zehn Tracks (wurde da an jedem Tag ein Song aufgenommen?) sind nicht komplex, fast klassisch, jedes Instrument ist klar erkennbar. Es spielt mit den Kontrasten. Hannes sanfte Stimme, die sich zurücknimmt und nicht ausbricht, weil da mal die Gitarre, das Schlagzeug oder der Bass das übernehmen.

So einen Kontrast gibt es auch, wenn man die drei live sieht. Sobald sie anfangen zu spielen, sind sie in ihrer Musik drin, nichts lenkt ab und dem Publikum geht es genauso. Ist das Lied vorbei, kommt hier mal ein fescher Spruch und es wird gelacht. Wer nicht weiß, wovon ich spreche, die Jungs sind im März auf Tour:

21.03.18 Dresden – Ostpol
22.03.18 Berlin – Lido
23.03.18 Nürnberg – Z-Bau
24.03.18 Würzburg – CAIRO
04.04.18 Hamburg – Prinzenbar
05.04.18 Köln – Yuca
06.04.18 Göttingen – Nörgelbuff
07.04.18 Mainz – Kulturclub Schon Schön
17.05.18 Reutlingen – Kulturzentrum franz.K
19.05.18 München Milla
20.05.18 Zell – Oben Air Festival

Die Taube („Shrimp“) wird sich neben den Dino („Everything Went Down As Planed“) in mein digitales Plattenregal einreihen und immer wieder rausgekramt werden. So viel ist mal sicher!

Ach und hat es einen Grund, dass seit einer Woche eine Taube auf meinen Balkon sitzt?

www.ataleofgoldenkeys.com
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/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Julien Fertl /