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Skull Sized Kingdom_(c)_LÉROT

Neue Musik

Diese Woche gibts natürlich auch wieder jede Menge Neuer und guter Songs und auch unsere lokale Musikszene hier in Franken ist wieder zweifach vertreten. Das freut uns natürlich immer besonders. Dabei diesmal: Skull Sized Kingdoms, It Goes X, Kadebostany, Wallows, Ragnar Ægir, Lota, Sofia Kourtesis, Girl in Red, Steiner & Madleina, Tricky, Natalie Bergman, K.I.Z., Die Kerzen, klicklack und Morcheeba.

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Das Nürnberger Kollektiv Skull Sized Kingdoms haben mit dem großartigen „Cushion“ den ersten Song auf ihrem neuen Label Sidequest veröffentlicht. Ursprünglich als Solo-Projekt von Hannes Hümmer ins Leben gerufen, sind mittlerweile viele weitere Musiker von unter anderem Leak, Like Lovers und We brought a Penguin dazugestoßen. Wir drücken ganz fest die Daumen!

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Ebenfalls aus Nürnberg stammt die Indie-Pop-Rock Band It Goes X, die am 26. Februar mit „Hello“ ihre erste Single inklusive Video veröffentlicht haben. Ganz besonders gefreut haben wir uns natürlich über die Shirtauswahl von Sänger Tobi :). Auch hier drücken wir natürlich alle Daumen!

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Der Schweizer Produzent, Komponist und Songwriter Guillaume de Kadebostany, der unter dem Namen Kadebostany Musik macht, bringt demnächst seine EP „Drama – Act 2″ raus und daraus gibt es jetzt mit „Take me to the Moon“ die erste Single zu hören. Zusammen mit der Sängerin Valeria Stoica.

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Die Indierock-Band Wallows haben ihrer im letzten Jahr erschienen EP „Remote“ eine Frischzellenkur verpasst, drei neue Stücke sowie einen Remix hinzugefügt und haben jetzt „Remote Deluxe“ veröffentlicht. Einer der neuen Songs ist „Quaterback“, den ich euch hier vorstellen möchte.

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Der in Deutschland lebende Isländer Ragnar Ægir hat mit „The Surface“ seine Debüt-Single veröffentlicht. Wer jetzt bei dem Namen Ragnar sofort an die Serie Vikings denken muss, muss dazu noch wissen, dass die Schauspielerin Ragga Ragnar die Hauptrolle in dem Video spielt. Und die spielt ja bekanntermaßen auch eine der Hauptrollen in Vikings. So schließt sich der Kreis wieder :)

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Vor ein paar Wochen hab ich euch die Debüt-Single aus der bald erscheinenden EP von der Kölnerin Lota vorgestellt. Jetzt gibts mit „eyes“ bereits die zweite wunderschöne Single.

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In Berlin lebt die Produzentin Sofia Kourtesis, die ihre neue EP „Fresia Magdalena“ für den 19. März angekündigt hat. Daraus gibt es mit „La Perla“ und „By Your Side“ schon zwei großartige Songs zu hören. Vor allem die zweite Single By Your Side läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!

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Ganz frisch reingekommen ist die Neue Single „Serotonin“ der Norwegerin Marie Ulven alias Girl in Red. Das Debüt-Album „If I Could Make It Go Quiet“ wird am 30. April erscheinen.

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Wir bei How Deep is your Love sind ja schon große Fans der beiden Damen von Steiner & Madlaina. Und das nicht erst, seit die Band Anfang 2019 im Club Stereo gespielt hat. Jetzt ist am 12. Februar das Album „Wünsch mir Glück“ erschienen. Und das ist wundervoll! Hört euch das unbedingt an. Daraus gibts hier die beiden Songs „Heile Welt“ und den Titeltrack „Wünsch mir Glück“ zu hören. Und nach Nürnberg haben wir die Damen für den 20. November auch wieder gebucht. Diesmal ins Korns. Weil das Stereo mittlerweile zu klein für die beiden ist. Bis dahin dürfen wir hoffentlich auch wieder Konzerte machen!

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Über den Britten Tricky muss man ja eigentlich gar nicht viel schreiben. Am Anfang seiner Karriere bei Massive Attack und dann seit mittlerweile 26 Jahre auf Solo-Pfaden hat der gute Mann riesengroße Fußspuren im Musikbusiness hinterlassen. Am 12. März erscheint jetzt eine Remix Version seiner letzten EP „Fall to Pieces“, die im September 2019 erschienen ist. Daraus gibts hier den Trentemøller Remix des Songs „Like a Stone“ zu hören.

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Am 07. Mai erscheint das Debüt-Album „Mercy“ von Natalie Bergman und daraus gibt es das wunderschöne Video und den großartigen Song „Shine Your Light On Me“ zu sehen und hören.

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Am 28. Mai erscheint endlich das neue Album „Rap über Hass“ von K.I.Z. und mit „VIP in der Psychiatrie“ ist jetzt die zweite Single inklusive großartigem Video daraus erschienen. Auf ihrer Homepage kann man sich übrigens seine ganz eigene individuelle Box des Albums bestellen. Exklusiv dabei ist hier auch das Bonusalbum „Und das Geheimnis der unbeglichenen Bordellrechnung“.

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Die aus Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern stammende deutsche Pop Band Die Kerzen haben mit „Für immer“ eine neue Single veröffentlicht.

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klicklack ist ein neues Projekt, das den Berliner Clubsound in die Kinderzimmer bringen soll. Renommierte DJs liefern den Sound und die Kids geben dem ganzen ihre Stimme. Die erste Single „Unsichtbar“ würde von Oliver Koletzki produziert und von der siebenjährigen Ava und dem fünfjährigen Oskar gesungen. Schönes und interessantes Konzept.

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Die erste Single aus dem am 14. Mai erscheinenden Albums Blackest Blue“ von Morcheeba hab ich euch schon vor ein paar Wochen vorgestellt. Jetzt ist mit „Oh Oh Yeah“ die Zweite erschienen.

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Und Schluss für heute. Ich befürchte, ich werde diesen Sonntag bereits wieder einen Zwischenartikel einschieben, sonst fall ich schon wieder zu weit zurück :) Und übrigens ganz Neu: HDIYL hat jetzt nen eigenen Spotify-Kanal, in dem die Playlist für diese Rubrik mit allen Songs natürlich auch enthalten ist:

// Text: Jens Riedel / Bild: Skull Sized Kingdom by LÉROT //

KAPELLE PETRA Presse Uhr 1 Photocredit Diana Koehne

Neue Musik

Mitte Februar. Gefühlt -20 Grad. Fasching. Das sind die großen Themen diese Woche. Abseits von dem echt nervenden Corona-Wahnsinn. Zum Glück gibts Musik. Auch diese Woche mit ein paar Neuen und guten Tracks. Mit Jeremias, Feiertag, Los Yesterdays, The Macrames, Trish Toledo, Papa Roach, Morcheeba, Kapelle Petra, Yonaka, Porter Robinson, RⱯHM, Julia Stone, Bon Entendeur, Lota, Fine, Kind Kaputt und Brenda Blitz.

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Zwar gibts aktuell nicht wirklich Neue Musik von Jeremias, aber sie Jungs aus Hannover haben ein sehr schönes Konzert für den WDR mit dem WDR Funkhausorchester gespielt, das sich wunderbar anbietet, bei dem Wetter abends in Ruhe zu Hause anzusehen und -hören.

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Der holländische Produzent Joris Feiertag alias Feiertag hat mit „Yearn“ eine wunderschöne elektronische erste Single aus seinem im Juni erscheinendem Debüt-Album veröffentlicht.

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Ich bekomm auch immer wieder Bemusterungen von alten Soul-Klassikern, die neu veröffentlicht werden und lass die meistens hier weg, weil es eben keine wirklich Neue Musik ist, aber heute mach ich mal ne Ausnahme. Ganze 3 Singles, die alle am 05. Februar bei Three Chicano Souldies veröffentlicht wurden, will ich euch vorstellen. Schöne, „alte“ Soul Musik. Los Yesterdays mit „Mr. Yesterday“, The Macrames mit „So in Love with you“ und Trish Toledo mit „Coco Lalala“. Viel Spaß damit!

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Verrückt. „Last Resort“ von Papa Roach feiert schon 20-jähriges Jubiläum. Da muss natürlich eine Neuauflage veröffentlich werden. Am besten in einem aktuellen Gewand. TikToker und YouTuber Jeris Johnson hat sich dem Ganzen angenommen und zusammen mit Papa Roach den Song neu aufgelegt. Sauber.

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Auch Morcheeba ist schon seit einigen Jahren im Musik Buisiness unterwegs, aber anstatt alte Songs neu aufzunehmen, veröffentlicht das Duo am 14. Mai „Blackest Blue“ ein komplett neues Album. Daraus ist jetzt die Single „Sounds of Blue“ erschienen.

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„Einen ganzen Rucksack voller Songs“ hat die Band Kapelle Petra für 2021 im Gepäck, wie die Pressemitteilung ankündigt. Darauf freuen wir uns sehr! Der erste davon ist „Ein bunter Strauß“. Wir werden die Band, sobald es wieder erlaubt ist, im Nürnberger Club Stereo sehen. Auch darauf freuen wir uns sehr.

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2019 erschien das Debüt-Album der aus Brighton kommenden Band Yonaka. Seitdem war es still um die Band. Jetzt ist mit „Seize the Power“ der Vorbote für viele neue Songs dieses Jahr erschienen. Sehr guter Song. Das macht Vorfreude auf mehr.

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Der Produzent und Songwriter Porter Robinson aus North Carolina veröffentlicht am 23. April sein zweites Album „Nurture“. Daraus ist jetzt der schöne Song „Look at the Sky“ erschienen.

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Es gibt wieder einen neuen Song von RⱯHM. Und wieder ist er wunderschön. In kürzester Zeit bin ich zum Fan geworden. Ich freu mich sehr aufs Album und will den guten unbedingt so schnell wie möglich Live sehen! Ach ja, „You And The Everything Of Everything“ heißt das gute Stück.

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Ihre letzte Single, „Dance“ war für mich eine der besten Songs 2020 und hatte ein wunderschön melancholisches Video. Jetzt gibt mit „We All Have“ Nachschub von Julia Stone. Als Verstärkung hat sie sich Matt Berninger von The National dazugeholt. Ihr neues Album „Sixty Summers“ erscheint übrigens am 16. April.

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Das französische Kollektiv Bon Entendeur hat eine der Disco-Hymnen der 1970, „I Love To Love“ von Tina Charles ein neues, elektronischeres Gewand verpasst und eine großartige Hommage des Songs veröffentlicht.

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Die Kölnerin Lota Holtei alias Lota hat mit „Girl“ am 29. Januar einen ersten Vorgeschmack auf die Debüt-EP veröffentlicht, die dieses Jahr noch erscheinen wird. Sehr schöner Song!

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Fine, das neue Project von Mightkillya, dem Kollektiv und Label hinter Amilli veröffentlich am 09. April ihr Debüt-EP „Coldblooded“. Daraus gibts jetzt die erste Single „Beware“.

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Kind Kaputt hat zusammen mit Mathias Blöch von Heisskalt den wunderbaren Indie-Punk-Song „Bleiben“ aufgenommen.

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Ausnahmsweise nicht durch eine Pressemitteilung, sondern durch den Hinweis einer lieben Leserin bin ich auf Brenda Blitz gestoßen. „Die Retro Pop Newcomerin sorgt auf Berliner Dielen in einem Meer aus Synthies für die richtige Sauerstoffzufuhr durch ihre smarten Lines.“ So ein Satz aus der offiziellen Pressemitteilung. Klingt schön. Der Song „Unendliche Weiten“ auch. Bitte mehr von der Dame. Mit „Ice Girl“ und „Süchtig“ gibts noch ein paar ältere Songs zu sehen.

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So. Das wars schon wieder für diese Woche. Bleibt gesund und im Warmen. Alles wird gut. Irgendwann. Bis es so weit ist, hört ihr euch einfach diese und alle anderen Songs, die ich dieses Jahr schon vorgestellt hab, in der dazugehörigen Playlist an.

// Text: Jens Riedel / Bild: Kapelle Petra (by Diana Koehne) //

morcheeba

MABADEMO (Juli’16)

Den Einfluss der Eltern nimmt man ja oftmals nicht so war. Oft fällt es einem erst dann auf, wenn man die Gewohnheiten übernommen hat oder darauf aufmerksam gemacht wird. Musikalisch kann man auch ganz schön geprägt werden! Ich hab schon erzählt, wie mich meine Mutter quasi zu The Police genötigt hat. Wie unsere Beziehung ausgesehen hätte, wenn ich die Band auch nicht gut gefunden hätte, ich möchte es mir gar nicht ausmalen…

Eine Band, die fest zu meiner Kindheit gehört wie der Kindergarten, ist Morcheeba. Besonders ihr Song „Rome Wasn’t Built In A Day“. Kein Lied habe ich so oft gehört, wie das hier. Ich wusste nie von wem es ist, habe auch mal die CD verloren und mich wie ein Schnitzel gefreut, als ich sie wieder gefunden habe!

Ihr Album „Parts Of The Process“ habe ich rauf und runter gehört, die CD hat monatelang nicht den CD Player verlassen. Die Lieder kenne ich in und auswendig. Textlich gesehen ist es das englische Gebrabbel, was ich früher eben mitgesungen habe.

Morcheeba als MABADEMO zu küren hatte ich schon vor Monaten vor, doch mir fehlte oft die Muse für einen Artikel bzw. die Leidenschaft für eine andere Band für den Monat war größer. Der entscheidende Groschen fiel als ich „The Sea“ zufällig im Radio hörte und ich auf einer langen Autofahrt mit Mutti laut zu „Rome Wasn’t Built in a Day“ mitsang. Da war es. Das Stückchen Kindheit – dieses wohlige Gefühl. Es zaubert einem ein Grinsen ins Gesicht und macht glücklich. Es ist, wie wenn man etwas isst, was man in seinen jungen Tagen geliebt hat zu essen und der Geschmack sich auf der Zunge verweigt hat. Man weiß einfach, dass es richtig gut ist. Lustigerweise höre ich die Band gar nicht mal so oft, obwohl ich die CD nicht mehr suchen muss. Das Album ist sicher auf dem iPod. Wahrscheinlich möchte ich es nicht übertreiben. Am Ende geht das Gefühl noch verloren…

Dieses kleine Stückchen Kindheit ist goldwert. Vor meinem inneren Auge sehe ich die kleine Matilda, wie sie in ihrem Zimmer laut Morcheeba hört und vor sich hin tanzt. Eine Erinnerung, die immer mit der Musik verknüpft sein wird und ich deswegen nicht vergessen werde.

www.facebook.com/morcheebamusic

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Alex Lake /