ORI

2 auf einen Streich: ORI & Grapell

Etwas abgewandelt, gibt es hier 2 auf einen Streich, denn diese zwei Album sind famose Musikstücke!

ORI – 1986
(Filter Music Group)

Wer mein Now Playing zu ORIs Black Book gelesen hat, erinnert sich, wie intensiv ich den Song fand! Am Freitag erschien das zweite Album von dem israelischen Musiker. Ich drücke auf Play und versuche wie bei Black Book nur zu hören.

Versuche herauszuhören, was man alles entdecken kann. Denn da gibt es viel! Was leise ins Mikro geflüstert und dementsprechend mir ins Ohr geflüstert wird. Ich habe das Gefühl, als würde ORI seine Tracks nur für mich alleine gerade spielen. Dank ORI blende ich die Außenwelt komplett aus und verpasse doch fast aus der Ringbahn auszusteigen. Ich wäre weitergefahren, nur um weiterzulauschen. Es kommt selten vor, dass mich ein Album so mitnimmt! Ich kann euch 1986 nur wärmstens empfehlen und rate euch, es an einem ruhigen Ort anzuhören. Am Ende vergesst ihr noch auszusteigen.

Grapell – Crier
(pop-up Records)

Grapell haben endlich ihr Debütalbum veröffentlicht und darauf sind nicht meine Lieblingslieder „Arrow“ und „Some Places“. Skandalös! Da muss ich mit den Schweden aber noch mal ein Wörtchen reden.

Angehört habe ich es mir trotzdem und es gefällt mir! Es beginnt etwas kitschig mit dem Titeltrack, doch gleich der zweite Titel No Longer Free hat es in sich. Mein Lieblingstrack! Manchmal erinnern mich Grapell an ABBA, nur in modern und ohne Kostüme. Die einfachen Songtitel, die doch so wahr sind, sind es, die mich an ABBA erinnern.

Auch wenn meine Favoriten nicht auf dem Album sind, holt euch einfach die EP und das Album, so habe ich neue Lieblinge unter den Titel gefunden.
Ach, und das Saxophon darf natürlich auch nicht fehlen. Gott sei Dank haben sie das nicht weggelassen!

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigaben /