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#feinemusic: Die Konzertwoche mit Boat Shed Pioneers, Pink Floyd Fulldomeshow, Archive & Feine Sahne Fischfilet

Eine Konzertwoche, die es wirklich in sich hatte. Neues und Altbekanntes, ein Feuerwerk an guter Musik und multimedialer Show. 

Boat Shed Pioneers am 17.03.2015 im Ludwigs

Ich habe selten bei einem Dienstagskonzert im Ludwigs so ein volles Haus gesehen, alle Sitzplätze belegt, selbst in den Gängen kaum ein Durchkommen für die Bedienung. Boat Shed Pioneers haben zu ihrem dritten Konzert geladen und viele Freunde und Musikentdecker sind der Einladung gefolgt.

Zehn Songs in der von Tobi zusammengestellten Setlist führten durch den Abend, ein gelungener Wechsel von schnell-kraftvollen und ruhig-gefühlvollen Folksongs mit Country-Einschlag und dem selbstbetitelten „Instrument der Liebe“, dem Banjo, Ergebnis: Begeisterung auf ganzer Linie!

Als Zugabe gab es erneut den ersten Titel der Setlist „Timber and Stone“. Hört da mal rein. Wenn man die Musikrichtung mag, gebe ich hiermit eine Ohrwurmgarantie für den Song.

Die nächsten Konzerte der Band stehen an, das sollte man im Kalender haben!

(Fußnote: Das nächste Mal quatscht vielleicht auch das Publikum nicht ganz so viel und man kann die wunderbare Musik noch besser genießen…)

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Pink Floyd – Dark Side of the Moon Fulldomeshow am 19.03.2015 im Nicolaus Copernicus Planetarium Nürnberg

Gefühle ähnlich einem Drogentrip und das für schmale acht Euro, das wäre mein Fazit der Veranstaltung.

Erst vor kurzem habe ich von den Fulldomeshows im Nicolaus Copernicus Planetarium Nürnberg gehört und es mir bei nächster Gelegenheit in den Konzertkalender gesetzt. Aktuell werden drei Shows angeboten, jede läuft etwa einmal im Monat, neben den üblichen Werken des astronomischen Bildungsauftrags.

Pink Floyd – Dark Side of the Moon läuft bereits seit circa drei Jahren, war am Anfang stets Wochen im voraus ausverkauft. Auch dieses Mal sind nahezu alle 200 Plätze des Saals besetzt, als sich der Saal verdunkelt und zwei lichtstarke Beamer die Komposition aus Farbspiel und Planetenreise auf die 18 Quadratmeter große Kuppel (Durchmesser) projizieren und dazu das 50-minütige Album von Pink Floyd durchläuft.

Planetarium

 

Ich konnte sofort vom Tag abschalten, vergas ziemlich schnell die anderen 199 Menschen (ein bunter Querschnitt aus Jung & Alt, Touristen & Einheimischen) um mich herum und ließ mich begeistern. Wer es noch nicht kennt, sollte das nachholen, die Termine gibt es auf der Webseite des Planetariums.

nächste Termine im Spielplan des Planetariums.

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Archive – Restriction Tour 2015 am 20.03.2015 im E-Werk Erlangen

Etwa ein Jahr ist es her, als ich durch gute Freunde auf Archive aufmerksam geworden bin und ein Konzert der Band besucht hab, ebenfalls im E-Werk. Jetzt bot sich erneut die Gelegenheit Archive live zu sehen und ich weiß nicht warum, aber ich scheine bis zu dem Konzert wieder vergessen gehabt zu haben, wie geil der Sound dieser Band ist. Den Einstieg in den Abend bildete der 40-minütige s/w Kurzfilm „AXIOM – Symphony of A City“ mit dem dazugehörigen Soundtrack von Archive aus dem Jahr 2014. Geniales Projekt, vom Sound durchweg ruhig und entspannt, gut zum Abschalten und berieseln Lassen.

Der Saal des E-Werk war gut voll, als Archive die Bühne betraten, um ihr neues Album „Restriction“ zu präsentieren.

Archive

Was soll ich sagen? Ich bin noch ein bisschen sprachlos. Die Show war wie aus einem Guss, ein multimedial abgestimmtes Meisterwerk!

Keine Zwischenansagen und eine Setlist, die zwischen die treibenden Songs mit Einflüssen aus Trip-Hop, Post- und Indie-Rock ein paar ruhige Nummern schob. Das Publikum bewegte sich im Takt der Musik und zwar im kompletten Saal, die Begeisterung war überall spürbar.

Ein besonderer Genuss waren die zeitweiligen Einsätze der Sängerin Holly Martin die mit einer Stimme aus Gold auf der Bühne glänzen konnte, einfach WOW!

Nach anderthalb Stunden war Schluss, eine Zugabe gab es noch und ich konnte das Konzert geflasht verlassen. Meine Empfehlung: Lasst die Gelegenheit nicht aus Archive live zu sehen, es ist jeden Euro wert. WORD!

mehr Fotos zum Konzert auf Facebook

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Feine Sahne Fischfilet am 21.03.2015 im Löwensaal Nürnberg

Eskalative Stimmung im Löwensaal Nürnberg, Feine Sahne Fischfilet tritt nach den Vorbands Findus und Neonschwarz auf die Bühne, die Show beginnt und in gewohnter Manier startet mit den ersten Takten des Ska-Punk vom feinsten, der Pogo in der Masse.

Frontmann Monchi ließ es sich nicht nehmen dabei dort selbst ab und an mitzumischen, das kennt man ja von ihm.Feine Sahne Fischfilet2

Auch mich hat es immer wieder in die vorderste Front gezogen, manchmal wusste ich nicht mehr so recht, wo jetzt oben und unten ist, aber egal. Die Crowd war freundlich, man passt ja aufeinander auf und hilft schnell wenn jemand zu Boden geht.

Fazit des Abends: Ein Konzert, genau wie ich es von Feine Sahne Fischfilet kenne und erwartet habe, jedes Mal ein geiles Fest!  Feine Sahne Fischfilet

Ein ausführlicher Konzertbericht folgt die Tage noch von Kollege Simon, der das Konzert von etwas weiter weg beobachtet hat (glaub ich zumindest… ).

 

/Text+Bilder: André Prager/

/Titelbild: Simon Strauss/

Addicted to Concerts NBG