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Konzertbericht: Kakkmaddafakka

Freitagabend, 08.04.16, Matilda verlor ihr Herz an Kakkmaddafakka.

Dieser Konzertbericht könnte eine Lobeshymne oder eine Liebeserklärung an Kakkamaddafakka werden, ich versuche, dass es nicht allzu schnulzig klingen wird.

I wanna do something! What’d you wanna do?
Dance!

So ging es los und blieb es den ganzen Abend. Obwohl ich bei der UEFA Hymne ganz am Anfang das Gefühl hatte, bei einem Länderspiel zu sein. Norwegen gegen Deutschland? Nein, es war kein Spiel und Kakkmaddafakka kamen auch nicht im Trikot und mit kleinen Kindern an der Hand, sondern sprangen wie routinierte Showmaster auf die Bühne. Luftpistole hier, da ein „hey“ und tanzend die Instrumente spielen. Dass bei dem Herumgehüpfe kein Kabelsalat entstand und es die nicht hingelegt hat, ist mir immer noch ein Rätsel…

Dieses Tempo wurde den Abend über beibehalten. Eine kurze Pause gönnte ich mir bei den Liedern, die ich nicht kannte und etwas ruhiger waren. Doch dann kam wieder der nächste Hit und weiter wurde getanzt. Die Zeit verging wie im Flug und meine Begeisterung stieg mit jeder Sekunde. Ich hatte vorher schon gehört, dass ein Konzert von den sechs schon etwas besonders ist, weil sie sehr sympathisch rüber kommen und einfach wissen, wie sie das Publikum begeistern können. Kann ich nur zustimmen.

Anfangs erst mal die Hits rausgehauen, dann neue Lieder und schon wurden die letzten Lieder angestimmt. Das kann nicht ihr ernst sein, nach einer guten Stunde wieder zu verschwinden, wenn sie doch gerade erst alle eingeheizt haben. Die Übergänge zwischen den Liedern waren fast nahtlos, zwischendurch wurde herumgealbert. Das typische „Best crowd ever“ durfte auch nicht fehlen. Obwohl ich fast sicher bin, dass Axel das öfter sagt. Das ist das einzige was sehr stark auffällt – sie sind routiniert. Sie wissen, wann was gut ankommt und wie sie die Mädels und Jungs aus der ersten Reihe für sich gewinnen können. Kann man ihnen aber nicht übel nehmen, den sympathischen Kerlen.

Kurze Pause, wir rufen alle Zugabe oder doch Chewbaca? Und da sind sie wieder! Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war, als Bongo und Rasselspieler Lars „What Is Love“ sang. 90er Hit + Kakkmaddafakka = ❤

Ach so und eine Vorband gab es auch – Satellite Stories. Sollen angeblich sehr gut sein. Die drei Minuten, die ich gehört habe, waren nicht schlecht. Doch die restliche Zeit stand ich in der Schlange an der Bar…

www.kmfband.com
www.facebook.com/kakkmaddafakkamusic

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: DeBing Photography /