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Konzertbericht: Kakkmaddafakka im Huxleys

In meinen sechs, fast sieben Blogjahren ist es mir noch nie passiert, dass ich mal einen Artikel vergessen habe. Fragt mich nicht, wie das passieren konnte. Und dann auch noch der Konzertbericht zu Kakkmaddafakka! Ist ja skandalös und wird hiermit selbstverständlich nachgeholt!

Kakkmaddafakka hatte ich bis jetzt einmal groß im E-Werk in Erlangen und einmal klein im FluxFM Studio in Berlin gesehen. Bei beiden Auftritten war ich jedes Mal so hin und weg, dass für mich klar war, dass ich sie mir auch ein zweites Mal groß anschauen würde – dieses mal im Huxleys. Selbst eine Schnupfnase und Halsschmerzen hielten mich nicht davon ab, zu dem Konzert zu gehen. Schließlich verrieten sie mir im Interview, damals im September, dass sie einen neuen Abschlusssong haben und dass ihr Schlagzeuger einen Song singen wird.

Gut, am Interviewtag selbst haben sie mir schon verraten, welches Cover der neue Abschlusssong werden wird, aber ein zweites Mal anhören geht ja immer.

Da stand ich also in der Menge, gespannt wie ein Flitzebogen und wartete auf Kakkmaddafakka. Das Intro war neu, das hatten sie damals zur „KMF“ Tour noch nicht und es begann gleich mit „Touching“. Ab da tanzte ich durch, sang laut mit und hatte einen Heidenspaß!

Was mir beim letzten Konzert in Erinnerung geblieben ist, dass das Publikum bei den neueren Liedern nicht so abgegangen ist, wie bei den Hits. Das war in Berlin nicht so. Klar, die Hits haben ein zwei „Wuhuus“ mehr bekommen, doch die neuen Lieder machten sich richtig gut in der Setlist. „Hus“ spiegelt den Lausbubencharme der sechs wieder. Man merkt einfach, was für Rampensäue das sind und wie viel Bock sie haben auf der Bühne zu stehen. Das steckt an, so sehr, dass ich zwischenzeitlich meine Schnupfnase vergaß und einfach den Abend genoss.

Die Krönung, neben dem singenden Schlagzeuger, war, als Helmik seine Bongos verließ und „Believe“ von Cher zum Besten gab. Was für ein Cover! Kakkmaddafakka sind für mich eine Band, die man sich immer live anschauen kann. Sie verändern stetig ihre Setlist, deswegen ist jede Show anders und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß in der Menge zu stehen und lauthals zu „Restless“ oder „All I Want To Hear“ mitzusingen.

www.kmfband.com
www.facebook.com/kakkmaddafakkaofficial

/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Jamal Ali /