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Konzertbericht: Me and Reas & Friends Open Air

Unsere Bloglieblinge von Me and Reas haben am Mittwoch im Rahmen des St Katharina Open Airs ihr erstes eigenes Open Air veranstaltet und ich glaube man kann es getrost als Erfolg bezeichnen. Eine sehr angenehme Bandauswahl gepaart mit der schönsten Konzertstätte in Nürnberg kann auch nur klappen. Da muss man sich vorher gar nicht erst den Kopf zerbrechen.

Weil wir die Jungs so gerne haben, gibt’s sogar zwei Nachberichte.

Simon:

Das Lineup an diesem warmen Sommerabend war gespickt mit dem feinsten, was Nürnberg in Sachen Folk zu bieten hat. Dies und die Aussicht auf ein paar kühle Bierchen bei netter Musik, ließen meine Vorfreude schon gehörig ansteigen.
Eröffnet wurde durch die großartigen „The Green Apple Sea“, die wie immer durch tolle Musik und großartige Ansagen glänzten. Erinnerte mich daran, dass ich der Band mal wieder ein paar Spotify-Plays spendieren muss, denn die Musik macht mir jedes mal wieder extrem gute Laune. Im Anschluss kam für mich die erste kleine Überraschung des Abends, denn Sunday Morning Orchestra spielten nicht auf der Bühne, sondern überbrückten die Umbaupause durch ihren akustischen, jazzigen Sound neben der Bühne und sorgten somit dafür, dass es kaum Unterbrechungen im Programm gab und man eigentlich immer eine musikalische Untermalung hatte.

Der ganze Abend erinnerte mich ein bisschen an Musik und Picknick in der Ruine, die Leute hatten es sich auf Decken gemütlich gemacht, tranken Bier und aßen Flammkuchen, während sie von der Musik umhüllt wurden. Eine wirklich tolle Atmosphäre.

Mit Nick and June wurde es im Vergleich zu The Green Apple Sea etwas ruhiger, aber nicht minder schön. Die beiden haben einfach ein Talent dafür wunderschöne ruhige Popmusik zu machen, was sie auch eindrucksvoll bewiesen.

Bereits während der zweiten Pausenuntermalung durch das Sunday Morning Orchestra erhob sich das noch sitzende Publikum von den Decken und blickte gespannt in Richtung Bühne, die Jungs von Me and Reas hatten aber natürlich eine Überraschung parat und begannen ihr Konzert im Publikum.  Es sollte nicht der einzige Besuch in der Menge bleiben…

Wie schon bei der vergangenen Tour gab es auch eine kleine Verlosung. Zwar ohne Glücksrad, aber diesmal mit kniffligen Quizfragen. Am schwersten war wohl zu beantworten, welches der Boybandmitglieder am besten aussieht. Gewonnen hatte dann die Person, die am lautesten „Andi“ rief, immerhin hat Andi auch die Preise verteilt…

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Es ist schon ein lustiger Haufen, diese Band und man muss sie schlicht gern haben. Egal, ob sie über Jungs in Kisten, oder den heißgeliebten Club Stereo singen. Ob sie sich gegenseitig necken, oder, wie an diesem Abend, schlicht begeistert vom Publikumszuspruch sind.  Macht einfach immer so weiter Jungs und aus Me and a half man kann echt noch was werden. 😉

Bussi, Simon.

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Jens:

Jetzt haben die auch noch ein eigenes Festival. Nach ihren Kneipentouren die letzten beiden Jahre, ihrer Releaseshow in der MUZ im Frühjahr, dem alljährlichen Bardentreffenspielen, ihr jährliches Weihnachtskonzert im Stereo, ihrer omnipräsenten Tour jetzt auch noch ein Festival. Und warum? Weils großartig war. Klar werden jetzt viele sagen, du bist doch voreingenommen, bist mit den Jungs befreundet, hast sogar ne eigene Feier mit denen, reißt denen durch ganz Deutschland hinterher, bist ein Groupie… Ja, stimmt alles. Aber auch als neutraler Besucher hätte ich diesen Abend wahnsinnig schön gefunden. So wie die knapp 400 anderen Gäste die da waren.

Die Location allein macht da schon immer sehr viel her. Gibt halt keine Schönere in Nürnberg. Die altehrwürdige Katharinenruine macht schon einiges her, vor allem wenn die Sonne langsam untergeht. Ich glaub, da kann man gar kein schlechtes Konzert erleben. Aber zum Glück war das ja letzten Mittwoch auch musikalisch ein Genuss. Mit The Green Apple Sea und Nick & June hat man sich zwei, wie man im Veranstaltungsnamen unmerklich feststellen konnte, befreundete Bands ins Boot geholt, die wunderbar in diesen Rahmen gepasst haben und das Sunday Morning Orchestra hat die Umbaupausen musikalisch formidabel überbrückt. Das Wetter hat zum Glück auch noch mitgespielt und so konnte einem wunderschönen Abend in perfekter Kulisse nichts im Wege stehen.

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Das Me & Reas sein Publikum zum Eskalieren und Tanzen bringt, dürften die meisten ja schon selbst mitbekommen haben. Und das die Songs alle mitsing-potential haben und unglaublich eingängig sind, auch. Der gewohnte Gang in die Menge mit ein, zwei Akkustiksongs, durfte natürlich auch diesmal nicht fehlen. Nur beim Zielen der, in die frenetische Menge geworfenen Gastgeschenke, muss noch geübt werden.

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Gerne nächstes Jahr wieder! Und bis dahin kommt zum Weihnachtskonzert oder zur Indie.Playback.Show oder zu sonst einem Konzert der Jungs. Ich bin spätestens beim ReeperbahnFestival und beim Knust Accoustic wieder dabei und fröhne meinem Groupietum!

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/Text & Bilder & Video: Simon Strauß & Jens Riedel /