Mine

Konzertbericht: Mine

„Ziehst du mit, ziehst du mit, ziehst du mit, mit mir?“

Ja Mine, ich ziehe mit dir mit, sehr gerne sogar!

Wer uns auch bei Facebook folgt, wird mein Bild vom Mine Konzert im E-Werk schon gesehen haben. Nun folgt auch der Bericht. Wenn ich das Konzert mit nur einem Wort beschreiben müsste, wäre es vielleicht etwas wie spitze, großartig oder fabelhaft.

Mine hatte ich euch damals im „5 Fragen an“ Interview vorgestellt und bin seit dem begeistert von ihr! Ihre Stimme ist so klar und beeindruckend und genau so, ach besser sogar ist sie live. Sie beherrscht die lauten Töne genauso gut wie die leisen.

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Und wer hätte das gedacht: Mine ist sogar ein kleiner Spaßvogel. Ihre Ansagen zwischen den Liedern waren genial. Überhaupt war das ganze Konzert vollgepackt mit „Ah“ und „Wow“ Momenten. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Wie sich manche Lieder entwickelten konnte man gar nicht ahnen. Leise und schön fing es an und es endete mit einem lauten Knall. Mine ist faszinierend und zieht einen in ihren Bann.

Begleitet wurde sie von ihrer Band. Ein Schlagzeuger, der manchmal gleichzeitig dazu Akkordeon spielt oder einem Xylophon-Spieler mit einer Geige in der Hand. Dazu wirken die Bassistin und der Gitarrist fast langweilig mit ihren Instrumenten. Als Band und Ganzes stehen sie auf der Bühne und trotzdem ist es Mine, die am meisten auffällt. Warum? Weil sie eigentlich bei manchen Liedern keine Band braucht. Ihr Debütalbum „Mine“ hat sie in Eigenproduktion aufgenommen und spielte die meisten Instrumente selber. Das merkt man auch auf der Bühne. Wer braucht Backgroundsänger, wenn man seine Stimme einfach Vorort aufnimmt und im Hintergrund abspielen lässt? So kam es, dass Mine einfach mal A Capella das eine oder andere Lied singt und es wirkt, als wäre sie gleich mehrmals auf der Bühne.

Ich komme aus dem schwärmen für Mine gar nicht heraus! Es war ein wirklich tolles Konzert und ein grandioser Start ins Konzertjahr 2015!


/Text: Matilda Pfeil / Bild Header: Simon Hegenberg/