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Konzertbericht(e): GOLF

Ich kann die Fans jetzt verstehen, die zu jedem Konzert der Tour ihrer Lieblingsband gehen. Jeder Abend kann den vorherigen toppen.

Ich habe das letzte Woche mal mitgemacht, durch Zufall! Ich schwöre! Das GOLF Konzert im Stereo stand seit der Veröffentlichung der Tour im Kalender. Nix würde mich davon abhalten, zu diesem Konzert zu gehen. Noch nicht mal ein Schnupfen. Obwohl ich zwar seit Anfang März in Berlin bin, war ich letzte Woche in Nürnberg und das Konzert war fast das Highlight der Woche. Fast, weil die Woche ja noch nicht vorbei war. Sonntag war ich wieder in Berlin und warum nicht noch mal GOLF live sehen?

Die beiden Konzerte direkt miteinander zu vergleichen ist schwer und das will ich gar nicht. Genauso wenig kann ich sagen, welches besser war. Sie waren beide auf ihre Weise perfekt. Im Stereo, meinem zweiten Wohnzimmer, war die Stimmung gelassen und alle haben getanzt und es genossen. Ich stand mal ganz fanmässig in der ersten Reihe, mal wieder cool an der Bar und freute mich jedes Mal, wenn ein Lieblingslied gespielt wurde.

Im Privatclub war die Stimmung genauso toll. Dieses Mal gab es sogar zwei Supports. Neufundland, die die lauteste Band des Abends war und Klaus Joy. Ihn hatte ich schon im Stereo gesehen. War ich am Donnerstag noch unsicher, wie ich ihn finden sollte, so war ich mir am Sonntag sicher – den find ich grandios! Herrlich schräg, bisschen schlageresk und irgendwie auch Falco. Weghören und Wegschauen geht bei Klaus Joy nicht!

GOLF wirkten im Privatclub fast etwas extrovertierter als im Stereo. Die Ansagen zwischen den Songs waren länger und es wurde mehr getanzt. Da wurden aber die Hüften geschwungen, nicht nur vor der Bühne!

Als Zugabe wurde „Laterne“ gespielt und niemand geringeres als Dagobert persönlich betrat die Bühne, sang seinen Part und rasselte vor sich hin. Ja, das war schon die Kirsche auf den Sahnehäubchen!

In einer Woche zwei mal die gleiche Band zu sehen, ist gar nicht langweilig, ganz im Gegenteil! Ich hätte ja sonst GOLF mit Dagobert verpasst bzw. war das der beste Ausklang einer sehr schönen Woche!

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/ Text: Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigabe /