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Nachbericht: dicht & ergreifend

Himmelhergottsakrament!

die bayerischen Hip-Hop Helden waren endlich mal wieder im Frankenland und brachten das E-Werk zum zittern. Da bebte der Bass durch den Saal und der Schweiß tropfte von der Decke.

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Den Anfang des Abends machte Jonas 2000,  der, nur mit Beats vom Laptop begleitet, sein Debütalbum vorstellte. Da hakte noch das ein oder andere, aber sein Flow war nicht schlecht. Hatte bissl was von Poetry-Slam mit Beats dahinter.

Dann wurde die Bühne dunkel und wie schon bei ihrem Konzert im Club Stereo betraten dunkel gewandete Gestalten die Bühne um einen Abriss zu starten.

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Ob Old School, Nu School, True School oder Hauptschul, hier wurde jeder bedient. Mitmachaktionen, bei denen das komplette E-Werk den tiefbayerischen Fluch „Himmelhergottsakrament“ im 3-teiligen Chor rief. Ein wagemutiger Stagedive von der Empore. Blood, Sweat and Tears, nur ohne Blut und Tränen, dafür mit Bier und nem fetten Grinsen im Gesicht.

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Begleitet wurden sie übrigens von einem Gebärdendolmetscher, der alle Ansagen und alle Texte simultan in Gebärdensprache übersetzte. Finde ich eine sehr gute Aktion, denn so können auch gehörlose nicht nur den Bass fühlen, sondern auch die Texte verstehen. Ein kleiner Schritt zur Inklusion, aber ein wichtiger!

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Dann schaut man auf die Uhr und es ist dann doch schon kurz vor elf. Zugaben rausgeballert und alle nochmal zum kollektiven Ausrasten gebracht und Feierabend. Hat man Spaß vergeht bekanntlich die Zeit im Flug, aber dieser Abend verflog besonders schnell.

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Dicht & ergreifend schaffen es selbst Leute die keinen Hip-Hop mögen zu begeistern. Vielleicht sind sie deshalb so erfolgreich.

Im Oktober steht der Tourabschluss in der Münchner Olympiahalle an und auch bei uns wird dieser Bericht nicht die letzte Erwähnung der Jungs sein. Bleibt also gespannt!

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /