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Nachbericht: Tex & Matze Rossi

Das Leben ist nicht schwarz und weiß!

Das Leben ist eher wie ein TV Noir Video auf Youtube, es besteht aus jeder Menge Graustufen. Wenn man TV Noir und Tex nur von Youtube kennt, dann wundert man sich auf den ersten Blick schon ein Bisschen, dass der Mann ja auch in Farbe existiert. Matze Rossi kannte ich schon in bunt, da war’s mir klar.

Wenn man sich die Videos im Netz so anschaut, dann ist das ja auch immer so ein kooperatives Konzert. Da singt nicht einfach ein Musiker, sondern da singt auch mal der Moderator. Und so war auch dieser Abend im Club Stereo.

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Es waren jetzt keine Interview-Segmente dabei, wie in den Videos, sondern Tex und Matze spielten sich die Bälle zu. Erst spielte der eine ein paar Songs, dann wieder der andere. Dann mal beide zusammen. Wobei hier Matze Rossi schon den Löwenanteil der Spielzeit hatte.

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Aber auch Tex überzeugte mit seinen schönen akustischen Popsongs. Zwischenzeitlich wurde auch noch eine Gastsängerin aus dem Publikum auf die Bühne geholt, die ihre Textsicherheit eindrucksvoll zur Schau stellte.

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Als großer Matze Rossi Fan, machte mir das auch gar nichts aus. Es war wie immer wunderschön. Diese Lieder die das Leben schrieb und die Matze so wunderbar vertont. Lieder über Liebe, die nicht schnulzig sind, Lieder über Niederlagen, die nicht traurig sind. Er schafft es Melancholie so wunderbar zu verpacken, dass einem ein Song die Last abnimmt, die man gerade mit sich herumträgt und mit den letzten Tönen des Songs ist die Last erst mal verschwunden.

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Wenn er dann noch seine Hymne „best friends“, für seinen verstorbenen Freund Wauz inmitten des Publikums singt, dann steht jedes Härchen am Körper und man fühlt und singt mit.
„All for one and one for all! We are best friends!“
Und dennoch, auch wenn der Abend mit einer Hymne für einen Verstorbenen endet, so war dieser Abend alles andere als in Graustufen gehüllt.

Bunt war das Dasein und granatenstark!

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /