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Nachbericht: Dicht & Ergreifend

Das letzte Abendmahl

Die Münchner Mundartbazis von dicht & ergreifend luden zum letzten Abendmahl in die Olympiahalle und was soll ich sagen, bei diesem Abendmahl war definitiv mehr los als damals bei Jesus.

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Mit ihren zahlreichen Bühnengästen hatten sie zwar auch ihre Apostel um sich geschart, aber statt Wein gabs Bier und die Stimmung war definitiv besser. Egal ob die Band auf der Bühne stand und dort zusammen mit Bbou, Skero, Grämsn und der restlichen Hautevolee des Mundart-Raps abging wie die sprichwörtlichen Schnitzel, oder ob sie auf einem überdimensionalen Einhorn durch die Halle ritten. Die Stimmung war hervorragend.

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Was die Jungs zu ihrem Tourabschluss alles aus dem Hut zauberten war wirklich aller Ehren wert. Eine Lightshow, die andere Künstler vor Neid erblassen lässt, Videoinstallationen passend zu Songs, ein Livestream direkt aus der Halle auf der großen Leinwand, einen Alleinunterhalter am Einlass und noch so viel mehr.

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Als Fotograf wurde es zwischenzeitlich mal gefährlich, als George Urkwell und Lef Dutti nämlich eine Münze werfen wollten, aber kein Kleingeld hatten. Der Frage „Hot ans a Fuchzgerl?“ kamen nämlich so viele Menschen nach, dass man im Bühnengraben einem wahren Hagel aus Münzen ausgesetzt war. Da freut sich der Putztrupp nach dem Konzert über die Trinkgeld-Überraschung.

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Auch wenn Stimmung, Show und Gäste überragend waren und auch der Funke von Band auf Publikum quasi mit Betreten der Bühne übersprang, fehlte irgendwas. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kein Freund von Konzerten in großen Hallen bin. Ich mag die intime Stimmung in kleinen Clubs einfach lieber.

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Es war aber auf jeden Fall der verdiente Abschluss einer langen Tour und vielleicht hat es ja auch mit dem Weltrekord im Synchron-Stagediving geklappt. Zu gönnen wäre es den Jungs!

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/ Text & Bilder: Simon Strauß /