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Nachbericht: Hip Hop Garden Festival 2019

Gastautor Marv war beim Hip Hop Garden Festival 2019 und hat für uns seine Erlebnisse aufgeschrieben:

Gefühlte fünf Promille am Vortag und mit einem üblen Kater aufgewacht? Nichts, was eine Tasse Kaffee und eine Aspirin nicht wieder beheben könnten. Wer auch immer dieses „Anti-Hangover“-Rezept zu verschulden hat, ist selbst wohl eher Dilettant auf dem Gebiet der gepflegten Druckbetankung oder schlichtweg Sadist. Ein eingefleischter Profi weiß: da hilft nur der Tropf oder das nächste Bier.
Ja, es ist mal wieder so weit – ein weiteres Hip Hop Garden Festival liegt hinter uns. Und ich liege im Bett. Still vor mich hin leidend lasse ich den vergangenen Tag Revue passieren.

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Wie auch die Jahre davor, haben die Veranstalter den Parkplatz des Nürnberger Flughafens in ein riesiges Partyareal verwandelt. Zwischen dem Haupteingang und der Bühne tummelten sich Hip Hop Fans von überall her, umrandet von Bars und Imbissbuden. Im Vergleich zum Vorjahr war allerdings der Sitzbereich mit Bierbänken unter Sonnensegeln deutlich erweitert worden – zu unserem Glück, denn bei über 30 Grad in der prallen Sonne ließ es sich für uns nicht lange tanzen.

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Neben DJs aus der Region und von außerhalb, die der Menge neben der Sonne nochmal ordentlich einheizten, hatten die Veranstalter außerdem noch ein musikalisches Schmankerl im Gepäck. Um 20 Uhr verstärkte sich der Geruch nach feinsten grünen Blüten plötzlich, als der Mann mit der Grünen Maske die Stage betrat.

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Marsimoto auf Hip Hop Garden 2019! Das bedeutete für mich also den Sprint aus dem Schatten in den Bühnengraben. Da musste ich einfach meinen Trumpf spielen und mit dem Presseausweis wedeln, denn das wollte ich aus der Nähe sehen! Leider waren recht wenige seiner alten Klassiker dabei, aber auch seine neueren Songs brachten die Crowd ordentlich in Tanzlaune. Als Zusatz verließ er kurz vor Ende seines Auftritts die Bühne und kam ohne Maske als Materia zurück, um einige seiner fettesten Hits zum Besten zugeben.

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Um 22 Uhr legte schließlich der letzte DJ des Abends auf. Nach der Show ist aber ja bekanntlich vor der Show, und so wurde zur Aftershowparty in den Mach 1 Club in Nürnbergs schöner Innenstadt geladen. Für mich ging es allerdings heim ins Bett, da diese Zeilen hier sonst definitiv heute nicht mehr zustande gekommen wären.

Abschließend möchte ich mich, auch im Namen meiner Begleitung bei dir, lieber Jens für diesen Tag bedanken. Wir freuen uns schon aufs nächste Mal, wenn sich die Jünger des gepflegten Hip Hops wieder am Flughafen Nürnberg versammelt.

// Text & Photos: Marv //