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Nachbericht: Keston Cobblers Club

Die konzertfreie Zeit hat endlich ein Ende und der MUZ-Club hatte sich zur Saisoneröffnung direkt eine meiner Lieblingsbands eingeladen.
In den Keston Cobblers Club habe ich mich bereits 2015 auf dem Weinturm Open Air verliebt und seitdem auch nicht aus den Augen gelassen.
Vor zwei Jahren waren sie zur Vorstellung ihres ersten Albums im MUZ, was klingt dann logischer, als auch das Nachfolgewerk in Gostenhof vorzustellen.

Der MUZClub war nicht ganz ausverkauft, das tat aber der Stimmung keinen Abbruch.
Durch ihre humorvolle Art übertrug sich die gute Laune direkt von der Bühne auf das Publikum. Es wurde fleißig mitgesungen und in den Pausen den kleinen Geschichten gelauscht.
Sängerin Julia versuchte sich mehrfach an der deutschen Sprache, was auch teilweise erstaunlich gut gelang. Manchmal mussten aber trotzdem die ersten Reihen etwas aushelfen.

Personell gab es eine kleine Änderung in der Band, Bethan an der Tuba stieg vor kurzem aus der Band aus und wir jetzt durch Dan ersetzt, der seinen Job aber auch einwandfrei erledigt. Sollte er auch, immerhin war er vor einigen Jahren schon Mitglied der Band.
Musikalisch ist alles beim Alten geblieben. Schöner leichter Folk, der nicht langweilig wird. Teilweise etwas poppiger, teilweise etwas verspielter, teilweise fast schon OldSchool.

Einfach ein schöner Abend, mit toller Musik und unglaublich sympathischen Musikern.

Als Vorband war die Fürtherin Julia Laura zu Gast und überzeugte zumindest mich mit ihrem Singer-Songwriter Folk, der stellenweise Erinnerungen an ganz große wie Tracy Chapman weckte. Einige im Publikum schien dies weniger zu überzeugen, zumindest unterhielten sie sich in einer Lautstärke, die schon sehr unverschämt gegenüber der Künstlerin war.

Keston Cobblers Club, immer wieder gerne!

kestoncobblers.club/
www.facebook.com/kestoncobblersclub

/ Text und Bilder: Simon Strauß /