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brueckenfestival

Konzertbericht: Brückenfestival 2019

We are a natural disaster…

Jörg und Simon waren auf dem Brückenfestival und haben dort neben wirklich guter Musik auch jede Menge Feuchtigkeit erlebt (innerlich und äußerlich).

Freitag (Jörg):

BRÜ BRÜ BRÜ …. schallte es mal wieder durch das Pegnitztal. Das Brücken-Festival ist längst kein Geheimtipp mehr, aber trotz des enormen Zulaufs schafft es das Festival jedes Jahr seinen netten, gemütlichen Charakter zu bewahren.

Den Machern gelingt es zudem immer ein musikalisch abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, dass sich quer über alle Genregrenzen legt. Der Freitag war da mal wieder ein perfektes Beispiel für.

Kaum hatte ich mich um kurz nach 18 Uhr mit einem Bier „bewaffnet“ unter der Brücke eingefunden, betraten Soft Grid aus Berlin die Bühne. Die Rolle des Openers ist immer etwas undankbar, da die meisten Leute dann doch lieber noch irgendwo auf dem Rasen in der Sonne abhängen und den ersten Klängen nur von weitem lauschen wollen. Egal,…… ihre Mischung aus Gitarren und Synthies kam trotzdem gut rüber. Ideal für das erste Bier unter der Brücke.

Eine Dreiviertelstunde später fiel dann auch im Kulturzelt der Startschuß und die neugierigen Besucher bekamen gleich hautnah zu spüren, wie weit die Genregrenzen reichen. Die dreiköpfige Gruppe Flut trat mit Cello, Schlagzeug und diversen Blasinstrumenten an. Musikalisch war das wohl irgendwas mit Jazz. Sorry, das soll nicht despektierlich wirken. Nur ist Jazz meilenweit von meinen Musikwelten entfernt. Ich habe schlichtweg kein Plan von solchen Klängen. Gute 20 Minuten hat meine Neugier durchgehalten, dann ging`s wieder raus in die Sonne und rasch unter die Brücke.

Cinemagraph enterten dann die Hauptbühne und boten netten Indie-Pop. Das ist ist nicht neu und haut einen auch nicht vom Hocker. Aber für einen Sommerabend passt das schon. Wenn die Herren aus Mannheim dann auch mal ihre Gitarren von der Leine lassen, wird das sogar richtig gut und sorgt bei einem alten Britpop-Veteran wie mir für ein freudestrahlendes Lächeln.

cinemagraph

Die Rasenfläche füllt sich, man triff bekannte Gesichter und schaut dann mal wieder im Kulturzelt vorbei. Yippie Yeah nennt sich die Singer-Songwriterin, die das kleine Zelt beglückt. Auch hier eine nette Atmopshäre, auch wenn die Texte manchmal so wirken, als hätte jemand sein Tagebuch zerrissen, die Blätter in die Luft geworfen und das Ganze dann vertont und vertextet.

Danach geht’s mit viel Retro zurück auf die Hauptbühne. Okta Logue sollten den Höhepunkt des Abends setzen. Retro? Retro! Das muss ja nicht immer gleich langweilig und altbacken klingen. Die vier Herren aus Hessen bewegen sich halt gerne in den 60ern.

Ihre psychedelischen Rocksongs treffen dann aber auch auf modernen Indierock und ja, zeitweise wehte auch ein Hauch von Springsteen unter der Theodor-Heuss-Brücke. Das bunte Publikum nahm es dankbar auf. Schließlich gilt: Einfach eine schöne Zeit haben!

okta logue

Weniger schön was sich dann danach abspielte: In der Umbaupause zog ein Unwetter über das Pegnitztal hinweg. Ordentlicher Regen und diverse Blitze zuckten über dem Nachthimmel. Gut für diejenigen, die direkt unter Brücke standen und nur ein paar Spritzer abbekamen, schlecht für den Rest, der eine heftige Dusche abbekam. Auch wenn es etwas merkwürdig erschien: Als der Großteil des Unwetters bereits abgezogen war, entschieden sich die Veranstalter des Brücken Festivals den Freitag an dieser Stelle abzubrechen. Die letzte Band Puts Marie musste auf ihren Auftritt verzichten. Sehr schade, aber Sicherheit geht da wohl vor. Schön zumindest, dass die Leute nach der Ankündigung relativ entspannt und ohne Panik abgezogen sind.

Samstag (Simon):

Der Samstag hatte das für meinen Geschmack interessantere Programm zu bieten und – Spoiler – auch keinen Regen.

steinermadlaina2

Seit ihrem Konzert im Club Stereo liebe ich Steiner & Madlaina und war deshalb sehr positiv überrascht, als sie fürs Brückenfestival angekündigt wurden. Auch die Ankündigung der israelischen Band „The Angelcy“ löste leichte Jubelstürme in mir aus, haben diese schließlich bei bislang zwei gesehenen Konzerten vollstens überzeugen können.

In die anderen Bands hatte ich mal reingehört, aber mehr auch nicht. Einfach mal überraschen lassen.

Da ich irgendwie erst um 16:30 von der Couch hochkam, wurde es dann doch irgendwie etwas knapp um rechtzeitig unter der Brücke anzukommen. Aber Freunde begrüßen, Bier holen und kurz quatschen passte schon noch rein, bevor die beiden Schweizerinnen Steiner & Madlaina die Bühne betraten. Ganz wundervoller mehrsprachiger Indie-Pop, der stellenweise deutlich zeigte, dass Faber der Bruder von Madlaina Pollina ist. Aber es ist kein einfacher Abklatsch, sondern eher hier und da mal etwas angelehnt. Die beiden haben ihren eigenen sehr wunderbaren Stil und sich mal wieder in mein Herz gespielt.

steinermadlaina

Kurze Zwischenmoderation der zauberhaftesten Glitzerfee Bird Berlin, dann kamen Shkoon.  Die waren, nunja, anders trifft es ganz gut. Sie waren einfach ein komplett anderer Stil als ihre Vorgängerinnen. Elektrobeats gemischt mit arabischen Klängen, die einen wunderbaren multikulturellen Wind unter der Theodor-Heuss-Brücke wehen ließen. Gefiel mir wirklich gut. War mal was anderes.

shkoon

Der wilde Stilmix ging dann mit Black Milk weiter. Feinster Oldschool HipHop, der Reminiszenzen an den Wu Tang Clan und andere Größen der 90s weckte. Dicke Beats gepaart mit astreinem Sprechgesang. Machte definitiv Lust auf mehr und sollte man im Auge behalten.

blackmilk

Dann endlich: The Angelcy! Das beste was Israel seit Jesus Christus zu bieten hat. Naja, okay, vielleicht etwas übertrieben. Aber die sind wirklich gut! Ein wunderbarer Mix aus Folk, Indie, Pop und Klezmer-Elementen, der einfach nur gute Laune macht. Da bewegt man sich automatisch im Takt und will dass der Abend nicht mehr endet.

angelcy

Und als die Zeile „We are a natural disaster“ durch das Pegnitztal hallte, war die Überschrift für diesen Bericht geboren. Freitags Abbruch wegen Naturkatastrophe und dann Samstag ne Band, die sich selbst so bezeichnet. Welch wunderbarer Zufall für ein wunderbares Festival.

angelcy2

Zum Abschluß muss noch erwähnt werden, dass Bird Berlin mit seiner charmanten Art das Festival wieder einmal wunderbar moderiert hat.

birdi

Bis nächstes Jahr!

Brü Brü Brü!

/ Text & Bilder: Jörg Meyer & Simon Strauß /

Festivalheader_HDIYL

DER HDIYL FESTIVALGUIDE

[Dieser Beitrag wird ständig aktualisiert und erweitert]

Festivals. Ein großes Thema bei uns. Wir lieben Festivals. Und wir gehen gerne auf Festivals. Deswegen möchten wir euch in diesem Beitrag Festivals empfehlen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Denn wir waren zwar schon auf vielen Festivals, aber eben nicht auf allen Festivals. Also ladet uns doch einfach ein, wenn ihr euer Festival hier nicht findet. Dann steht´s vielleicht nächstes Jahr auch in unserem HDIYL Festivalkalender.
Eure HDIYL Redaktion

NAH DRAN | FESTIVALS IN NÜRNBERG & UMGEBUNG

FOLK IM PARK
23. Juli
Man darf sich Folk im Park (FIP) nicht unbedingt wie ein klassisches Festival vorstellen, sondern eher wie einen zauberhaft schönen Sonntagstreff mit Musik und einem tollen Rahmenprogramm. Die Kids vergnügen sich im großen Kinderbereich mit Riesenraupe, in der Bastelstation oder strecken die Beinchen ins Planschbecken. Die Eltern lassen sich derweil auf Decken auf der Wiese nieder, versorgen sich mit regionalen Bierspezialitäten, Kuchen von Mathilde Tea Room oder Trendkost von verschiedenen Foodtrucks, und machen es sich gemütlich. Man merkt es schnell, hier stimmt die Qualität. Und das nicht nur in Punkto Drumherum. Künstler wie Hello Peidpiper, Dan Croll, Kimberly Anne, Other Lives oder Dan San zeugen von einem feinen Spürnäschen der Festival-Crew. Am Ende des Tages wird noch ein (Musik)Film gezeigt. Dieses Jahr findet FIP am 23. Juli statt, das Programm: folgt.
➔ Unser NACHBERICHT 2015
➔ Unser NACHBERICHT 2014

BRÜCKENFESTIVAL
Mitte August
www.facebook.com/brueckenfestival
Vom kleinen Liebhaberfestival ist das U&D unter der Nässe-geschützen Brücke beim Nürnberger Westbad in den vergangenen 11 Jahren mit viel Liebe zum Detail zu einem veritablen alternativen Musikfestival mittlerer Größe geworden, das neben einer Open Air Bühne und einer Zeltbühne eine ständig wachsende „Festivalstadt“ aus Buden aller Couleur und für viele Geschmäcker bietet. Man trifft sich hier. Und das Musikprogramm, letztes Jahr zum Beispiel von Findlay, die uns schon die fünf Fragen beantworteten, Balthazar (KONZERTBERICHT) oder Die Nerven, ist immer wieder aufs Neue erlesen und vielseitig.
➔ Unser NACHBERICHT 2014

NÜRNBERG.POP FESTIVAL
Ende Oktober
www.facebook.com/nuernberg.pop
Nürnbergs Club- & Showcasefestival haben wir letztes Jahr erstmals offiziell als Medienpartner mit Logo auf den Webemitteln und allem Schnickschnack begleiten dürfen. Und es war großartig. Wieder mal. Zum sechsten Mal. Unsere Matilda hat sich bei der Gelegenheit übrigens zum schätzungsweise dritten Mal in Parcels verliebt (5 FRAGEN AN). Über 20 Spielstätten, über 50 Künstler und ein buntes Rahmenprogramm, das die ganze Woche vor dem Festival geht. Es stimmt schon, wir lieben das Reeperbahnfestival. Aber home is where your heart ist – hier zuhause ist die Liebe zum „Reeperbahnfestival-Brüderchen“ vielleicht noch etwas größer.
VORBERICHT & NACHBERICHT 2016
➔ Unser NACHBERICHT 2015
➔ Unser NACHBERICHT 2014

WEITER WEG | FESTIVALS AUSSERHALB FRANKENS

SOUNTHSIDE FESTIVAL
23. – 25. Juni
www.facebook.com/southsidefestival
Letztes Jahr wegen schweren Unwettern bereits am Freitag unterbrochen und abgesagt, hat sich der Festivalgigant in Neuhausen Ob Eck durch eine gute, professionelle Kommunikation mit den Besuchern und die mit einem European Festival Award prämierte Idee, während des schweren Unwetters mittels eingeschalteter Warnblinkanlage anderen Festivalgästen freie Plätze im Auto anzubieten, so einiges an Extralob verdient. Das haben andere schon wesentlich schlechter gelöst. Abgesehen davon hatten wir auf dem Southside schon viel Spaß und erinnern uns besonders gerne an eine Zelt-Schlamm-Tanzschlacht bei Hercules & Love Affair und atemberaubende Auftritte von Portishead, Arcade Fire und den Stone Roses. Aus dem bisherigen Programm für dieses Jahr freuen wir uns besonders auf atemberaubenden Freak-Pop von Bilderbuch (UNSERE MEINUNG ZUM NEUEN ALBUM), Schwung in der Kiste mit den Orsons, Panda-Party mit Frittenbude, besten Brettsound von Heisskalt, besten holländischen Alternative Rock von Kensington (IM HDIYL PORTRÄT) oder die von Kritikern, Fans und uns geliebten OK KID (KONZERTBERICHT | IM INTERVIEW)
Warum auch immer, haben wir bisher noch keine Nachbericht zum Southside geschrieben. Das könnte aber passieren. Vielleicht. Dieses Jahr. Aber über das HURRICANE FESTIVAL haben wir schon berichtet. Obwohl das weiter weg ist für uns. Pluspunkt für uns, oder?

ROSKILDE FESTIVAL
24. Juni – 1. Juli
www.facebook.com/orangefeeling
Wir geben es ja zu, wir waren noch nie auf Roskilde und werden das wohl auch heuer nicht schaffen. Bei dem Line-Up gibt das Minuspunkte für uns. Und Pluspunkte für alle, die sich A Tribe Called Quest, Arcade Fire, Justice, Foo Fighters oder Moderat / Modeselektor nicht entgehen lassen. Potentiell eher auf den kleineren Bühnen oder im Nachmittagsprogramm, aber sehenswert: AV AV AV aus Kopenhagen mit ihrem „Bedroom Rave“ den wir derbe feiern, die steilen schwedischen Krautrock-Postpunks mit Namen Viagra Boys oder die in ihrer Heimat Australien schon ziemlich großen Dance-Boys von Rüfüs (KONZERTBERICHT), die wir bei ihrem Besuch in Berlin schon für gut befunden haben.

MELT! FESTIVAL
14. – 16. Juli
www.facebook.com/meltfestival
„Hipster-Schaulaufen“ betitelten wir damals unseren Nachbericht 2014 (LINK ZUM BERICHT), waren dann aber doch sowohl vom Festivalgelände als auch von den gerade durchstartenden Bilderbuch und vom satten Minimal Techno eines Erol Alkan begeistert. Und unsere Matilda, die hatte zum Beispiel ein Date mit Wyoming auf dem Melt!. Das war auch kein schlechter Tag – ganz im Gegenteil (LINK ZUM BERICHT). Zum 20jährigen Jubiläum wurden mit zum Beispiel mit der von unserer Redaktion heiß geliebten Kate Tempest, die „Bad Girls“ singende MIA , den live formidablen Ananas-Liebhabern Glass Animals (KONZERTBERICHT), deren Charme wir mehr als erlegen sind oder Von Wegen Lisbeth, auf die sich irgendwie alle einigen können gerade, tolle Acts verpflichtet. Natürlich kommt auch die elektronische Fangemeinde nicht zu kurz. Aber das könnt ihr ja selbst nachlesen. Außerdem gibt es Gerüchte, dass es noch einen detaillierteren Vorbericht gibt. Hier bei uns. Wahnsinn.

MS DOCKVILLE FESTIVAL
18. -20. August
www.facebook.com/dockville
So lange es uns gibt, also bald 3 Jahre, so lange sind einige von uns im August zu Gast im Hamburger Süden, um ein imposantes Festivalgelände mit viel Kunst, und ein Programm, das unserem Redaktionsgusto definitiv entspricht zu feiern. Woodkid, der seine Bühne mit übermächtigen Visuals in eine Welt aus Schwarz und Weiß verwandelte, oder Tocotronic, die den Sonntag mit Kinderchor absch(l)ossen, sind zwei Erinnerungen, die geblieben sind. Und die Nachmittagsraves in 100bpm, zum Beispiel vom großartigen Tilman Tausendfreund. Dieses Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei, denn SOHN (SOHN BEI 4 AUF EINEN STREICH), Flume, Mura Masa, Glass Animals, King Krule, Captain Planet, Junius Meyvant, Sparkling (Tipp zum Entdecken!) oder Roosevelt (IM HDIYL INTERVIEW) lassen einfach keine Ausreden zu.
➔ Hier findet ihr noch VORBERICHT und NACHBERICHT zum letztjährigen 10jährigen Dockville-Jubiläum

/ Header: o.l.: Stephan Flad, o.m.: Asena Yüksel, o.r.: Lars Jacobsen, u.l.: Frank Schuh, u.r.: photolab Berlin /

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Redaktionstipps / KW 32

Mitte August. Der Sommer sollte eigentlich jetzt auf seinem Höhepunkt sein. Aber er hat sich wahrscheinlich, ähnlich wie ich, ne längere Auszeit gegönnt. Im Moment zumindest ist nicht wirklich viel von ihm zu sehen, geschweige den zu spüren. Nichtsdestotrotz nehmen die Außenveranstaltungen ihren gewohnten Gang. Dieses Wochenende steht das Brückenfestival mit einem fantastischen Line-up an. Zumindest am Samstag soll das Wetter ja wenigstens einigermaßen gut werden. Das sollte euch aber auf keinen Fall davon abhalten die beiden Tage unter der Theodor Heuss Brücke zu genießen!

Freitag:
Bereits um 18 Uhr startet der elektronische Samstag in der Rakete beim ÆTHER-Sommerfest. Erst draussen auf der Terrasse mit BBQ und Pandaro, Sâl und Haustberg & Kehrer, dann drinnen mit Avalon Emerson, Samsa und Riots Noize und in der Makrobe mit Chris Zeitlmeier & DJ CreDes und Monsn & Kelevra. Sauber! Entspanntes tanzen und feiern wünschen wir! Facebook

Freitag & Samstag:
Wir treffen uns alle geschlossen um 18 Uhr zum ersten Konzert beim Brückenfestival von The Yoohoos und feiern bis Samstag Abend um 22:50 das letzte Konzert von Die Nerven ansteht. Dazwischen liegen insg. 11 Konzerte, Lesungen, Comedy, Kinder-Impro Theater und viel Bier, Spaß und gute Laune. Natürlich führt der großartige Bird Berlin wieder durchs Programm. Live dabei dieses Jahr: The Yoohoos, This Love is Deadly, Balthazar, Feindrehstar, Trio de Lucs am Freitag und Leak, Bender & Schillinger, Manon Meurt, Texta, Findlay und Die Nerven am Samstag. Dazu Lesungen von Michael Sailer und Jana Kreisl. Tipp: Am Samstag um 20:20 Uhr im Zelt den guten Ahmet Iscitürk nicht verpassen! Die Aftershows finden wie gehabt in der Desi und im MUZ Club statt. Facebook

Freitag & Samstag:
Nach dem phantastischen Indie Open Air letzten Freitag im Hirsch und der Sause am nächsten Tag im heimischen Keller, veranstaltet der Club Stereo dieses Wochenende einen Stereo Sommer Weekender. Der Eintritt ist an beiden Tagen vergünstigt, das Glücksrad, an dem Eintritt und Getränke gewonnen werden können, ist im Einsatz, und es wird Wassereis for free geben. Musikalisch läuft das natürlich, wie immer im Stereo, auf feinsten Indie, gemischt mit ein wenig Hip-Hop und Klassikern hinaus. Dafür sorgen werden am Freitag MaЯxx (F**k Forever) und meine wenigkeit am Samstag. Facebook

Samstag & Sonntag:
Traurigerweise schliesst Mathildes Tea Room endgültig ihre Tore. Glücklicherweise gibts noch ein rauschendes Abschlusswochenende. Am Samstag und Sonntag werden nochmal die Teekessel angeschmissen und Scones gebacken. Und alles andere gibts natürlich auch. Sehr schade. Eine große Berreicherungen in Nürnberg fällt weg. Danke für die letzten Jahre Mo! Facebook

Viel Spaß beim feiern und werdet nicht nass!

/ Jens Riedel /

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Redaktionstipps / KW 33

Brückenfestivalwochenende! Unter der Theodor-Heuss-Brücke tummeln sich seit gestern Abend tausende Besucher, um gemeinsam den Sommer zu feiern. Oder die Bands. Oder den Alkohol. Oder alles zusammen. Natürlich gibt’s aber auch drumherum massig gute Veranstaltungen. Hier ein paar Hinweise:

Donnerstag bis Samstag:
Das Brückenfestival feiert dieses Jahr Fünfzehnjähriges und deshalb ging’s diesmal auch schon am Donnerstag mit Moop Mama und Man of Booom los. Sehr voll, und beste Stimmung herrschte hier schonmal. Guter Auftakt für die nächsten beiden Tage, an denen unter anderem Art Brut, The Great Bertholinis, Talisco, Monokini und viele andere zu sehen sein werden. Das komplette Line-Up inklusive umfangreichem Rahmenprogramm ist der HP zu entnehmen und würde hier den Rahmen sprengen. Wir werden aber auf jeden Fall einen Nachbericht verfassen! Facebook

Freitag:
Tausendsassa Barni sorgt in der Mono bei Verschnabbelbufft für gute Laune mit einer Mischung aus Indie, Trash, Disko, House, Punk und vor allem guter Laune und vielen Schnäpsen. Und guter Laune. Facebook

Freitag:
Ein paar Häuser weiter, im Club Stereo, gibt sich eine Hälfte der F**K Forever Jungs, MaЯxx, die Ehre und zaubert beim IndieFreitag Gitarren-Hits und Artverwandtes durch die Boxen. Unterstützung durch einen feiererprobten Halunken soll er auch noch bekommen, wie wir so gehört haben. Facebook

Samstag und Sonntag
In der Hirschgasse im Tucherschloss findet zum wiederholten Mal das Fest der Partnerstädte „Grenzenlos“ statt. Diesmal hat es das spanische Cordoba getroffen. Seit fünf Jahren sind die Andalusische Stadt und unser schönes Nürnberg bereits Partner und das soll jetzt auch mal gefeiert werden. Konzerte, Tanzvorführungen, Vorträge, Filme, Ausstellungen, ein Sprachkurs und eine Flamenco-Parade stehen auf dem Programm. Und das alles bei freiem Eintrit. Unsere Freunde von Brotzeit, Liquid Pharmacy und Mathilde Tea Room sind mit ihren kulinarischen Angeboten auch vertreten. Also mal hinschauen! Facebook

Samstag:
In der Vogelweiherstraße geht’s dagegen gewohnt elektronisch zu. Hirsch und Rakete haben sich wieder mal zusammengeschlossen, um bei Elektrisch Vollgas zu geben. Und diesmal ist das auch eine Herzensangelegenheit, denn mit Rampue kommt ein Gast, der viele Fans und Freunde in unserer schönen Stadt hat. Wir von HDIYL sind seit Jahren große Fans des Berliners und freuen uns seit Wochen wie kleine Kinder. Natürlich gibt’s noch mehr Gäste: Gregor Tresher, Britta Arnold, Rey&Kjavik, Fre.Play, The Silent Side of Audi O`Max, Karlo Weinberg, Paul Schmidpeter, Chris Binder, Julian Haffner, Floho, Souns und Stefan Zet sorgen für ordentlichen Wumms! Facebook

Montag:
Noch so eine Herzensangelegenheit: Olli Schulz ist endlich mal wieder zu Gast in der Frankenmetropole. Und dann auch gleich in einer unserer schönsten Locations: im Serenadenhof. Nachdem er in den letzten Jahre vermehrt im TV zu sehen war (Circus Halligalli, Schulz in der Box), hat er sich Anfang des Jahres wieder der Musik gewidmet und sein drittes und bisher erfolgreichstes Album „Feelings aus der Asche“ veröffentlicht. Seine Qualitäten als Live-Entertainer sind ungebrochen und jedes seiner Konzerte ist für sich gesehen schon eine kleine Offenbarung. So, genug geschwärmt. Jetzt müsst ihr nur noch alle hingehen und euch selbst überzeugen! Als Special Guest wird übrigens Jimmy Eat World Sänger Jim Adkins zu Gast sein. Auch wieder ein Grund mehr hinzugehen. Nachbericht folgt! Facebook

Das war’s für dieses Woche. Wir sehen uns unter der Brücke oder im Tuscherschloss oder bei Rampue oder beim IndieFreitag oder bei Olli am Montag. Ich beiß auch nur manchmal.

 

// Text: Jens Riedel //

tip

Redaktionstipps / KW 32

Wie war das? Man darf sich nicht über die Hitze beschweren. Im Winter jammern immer alle das es zu kalt ist und im Sommer das es zu heiß ist. Ist doch logisch! So ein Mittelgradwert wäre schön. Angenehme 25 Grad das ganz Jahr über. Aber man kann ja nicht alles haben. Und kalt wird’s eh wieder früh genug. Also am besten damit abfinden und raus in die Biergärten, Festivals, klimatisierten Clubs und Bars und das ein oder andere Kaltgetränk geniesen…

Freitag:
Gleich mal wieder ein recht eigennütziger Tipp! Im Club Stereo startet heute die neue Reihe Discopendance. Da wird das Kerngeschäft des Stereos, die Indie-Musik, mit dem klassischen Disko-Sound aus den 70ern vermischt. Natürlich mit hochgradig professionellen Musikunterhaltern: Albert Imhof, Molinero, Tommy Yamaha und meinereiner kredenzen ein famoses Klangmahl. Und da es ja heut doch das ein oder andere Grad zuviel hat, schmeissen wir ne Runde (oder zwei) Wassereis unters Volk. Die Klima geht an ihre Grenzen und die Kühlschränke sind auf Frost eingestellt. Wird schön! Facebook

Freitag:
Ein paar Häuser weiter, in der Mitte Soundbar, serviert Altmeister Flo Seyberth feinste elektronische Klänge und wird dabei, von mir fälschlicherweise letzte Woche schon zum Geburtstagskind abgestempelt, Jubilar Maui Scrivano unterstützt. Allerdings kann man Geburtstage nicht oft genug feiern… Facebook

Samstag:
Natürlich gibt’s auch dieses Wochenende wieder elektronisches im Freien. Das Lila Wolken Open Air feiert Premiere. Frau Hopf, Durch Dick und Dünn, Christian Tribanek, Benni Kirsche, Kenneth Lang und Floreano b2b mit mina Loko. So das Line-up des neuen Festivals. Stattfinden wird das ganze im Hirsch-Garten. Der ist ja groß genug um Menschenmassen aufzunehmen. Das schaun wir uns natürlich an! Facebook

Samstag:
Auch in der Klaragasse gehen diesen Samstag schon tagsüber wieder die Lichter an. Das zweite Sommerfest der Brotzeit, HeyHey Bar und Mono steht an. Nach dem famosen ersten mal vor ein paar Wochen, hat sich gezeigt, das da durchaus schönes rauskommt, wenn die drei sich zusammentun. Und natürlich gibt’s auch diesmal wieder einige Specials. Die Cocktail-Zauberer aus der Hey Hey versuchen sich an verschiedenen Sprizz Variatonen und zum Essen wird’s Bratwurstbrezen geben. Die Mono stellt 5 verschiedene Fässer und einen Grill auf während innen Kuchen von Mathildes Tea Room gereicht und der Außenbereich von Ernie & Bert beschallt wird. Und die Brotzeit macht das was sie am besten kann: Großartiges Essen, Fassbier und auch gegrilltes. Könnte sehr schön werden! Facebook

Samstag:
Die Kulturkellerei verwandelt sich am Samstag wieder mal in eine Hip-Hop Hochburg, wenn zum achten mal zu Shinzen eingeladen wird. Und da es temperaturtechnisch an die Höchstgrenzen geht, dachten sich die Jungs, das sie schon um 20 Uhr im Kulturgarten unter freiem Himmel anfangen. Catfeeder, Dirk Deez und smuv werden für die passende Begleitung zum Bier sein. Ab 23 Uhr geht’s dann in der Kulturkellerei weiter mit Figub Brazlevic, Mrs. Agata, Dirk Diggler und Spac3 Jam aus Erlangen. Auf die Augen gibt’s wie gewohnt ein Visuelles Meisterwerk vom weißen Ranger. Facebook

Mittwoch:
Eigenwerbung Teil Zwei: Nachdem der Startschuß für Musicology vor 2 Wochen zu einer brachialen Mittwochssause wurde und selbst um 5 die Gäste noch mit durchaus netten Worten zum gehen gebeten werden mussten, leg ich einfach nächsten Mittwoch nach. Ab 21 Uhr in der Bar Mono. Kommt einfach rum und trinkt den ein oder anderen mit mir. Facebook

Donnerstag bis Samstag:
Da dieses Jahr das Brückenfestival Fünfzehnjähriges feiert, fängt man einfach schon einen Tag früher als gewohnt an. Deshalb kann man schon am Donnerstag seine Zelte unter der Brücke aufschlagen. Ab 19 Uhr spielen Man of Booom und um 20:30 Uhr Moop Mama. Mehr zum Brückenfestival gibt’s dann nächste Woche! Facebook

Ich geh mich jetzt kalt duschen und bereite das Wassereis für heut Abend vor.

/ Jens Riedel /