Bardentreffen_HDIYL

HDIYL empfiehlt: das Bardentreffen

Dieses Wochenende wird man wieder an jeder Straßenecke Musiker hören – das Bardentreffen ist wieder da. So vielfältig wie das Line Up sind auch unsere Tipps!

André:

Das Lumpenpack (Freitag, Kulturgarten, 19:00 Uhr)

„Wir sind zwei, was man unschwer erkennt, allein zu nix nütze, zu zweit eine Band.“ So besingen sie sich selbst. Mittlerweile über die Poetry-Slam Kreise hinausgewachsen und schon längst kein Geheimtipp mehr. Das Lumpenpack begeistert das Publikum mit Gitarre, humorvollen Texten und natürlich buntem Papier, gestanzt und gelocht! Da bleibt keine Auge trocken. WORD!

Carrousel (Freitag, Sebalder Platz, 21:15 Uhr)

Die Schweizer Band überzeugt mit französischem Chanson-Folk-Pop, welcher für gute Laune sorgt und ohrwurmmäßig nachhallt. Temporeich und mit viel Gefühl schafft es die sympathische Band, dass man alles um sich herum vergisst und sich von ihrer berauschenden Musik verzaubern lässt.

Brickwater (Samstag, Lorenzer Platz, 14:00 Uhr)

Der Nürnberger Singer/Songwriter liefert feinsten Acoustic Folk Punk ab und kann mit einer wunderbaren Reibeisenstimme punkten.

Boat Shed Pioneers (Samstag, Lorenzer Platz, 16:05 Uhr)

Folksongs mit Country-Einschlag haben die Nürnberger im Gepäck und vielleicht auch ihr Debüt-Album, dass sie am 22.Juli veröffentlicht haben, die Plattenkritik findet ihr hier. Mit Violine und Banjo als Markenzeichen variieren ihre Songs, mal schnell & kraftvoll, mal ruhig & gefühlvoll. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

Simon:

Funny van Dannen (Freitag, Hauptmarkt, 21:00 Uhr)

Auch wenn der Name Funny van Dannen einigen nichts sagt, so hat wahrscheinlich jeder schon einmal ein Lied aus seiner Feder mitgegröhlt. Denn Schröders Gassenhauer „Saufen“ und auch „Bayern“ von den Toten Hosen stammen aus der Feder des Wahlberliners. Seine eigenen Werke sind aber auch nicht zu verachten, sei es seine Ode an die langen „Korkenzieherlocken“, oder der Streit mit seiner Freundin, weil sie ihm statt des gewünschten „Okapiposter“ eines mit einem Schabrackentapir geschenkt hat. Funny van Dannen vereint in seinen Songs jede Menge Witz, Satire und Ironie und lässt am Freitag um 21 Uhr bestimmt alle Zwerchfelle auf dem Hauptmarkt beben.

Hanna Sikasa (Sonntag, Lorenzer Platz, 14:00 Uhr)

Wer Hanna Sikasa bei Musik und Picknick in der Ruine erleben durfte, war wahrscheinlich genau wie wir von der Stimme und der ruhigen Ausstrahlung des Nürnberger Stimmwunders begeistert. Beim Bardentreffen hat sie ihre Band im Gepäck und wird auf dem Lorenzer Platz die perfekte musikalische Umrahmung zu einem gemütlichen Sonntagnachmittag bilden.

Leo:

Eivør (Sonntag, Insel Schütt, 21:30 Uhr)

Eivør stammt nicht aus den skandinavischen Metropolregionen, sondern wuchs auf den Färör Inseln auf. Die Färör Inseln liegen zwischen Island und Norwegen und umfassen circa 50.000 Einwohner. Ähnlich rar wie die Vertreter dieser Inseln ist der Musikstil, den sie Folktronica taufte. Sicherlich war sie damit nicht die erste, doch in Verbindung mit ihrer Heimatsprache wird das Projekt einzigartig. Lieder in färörischer Sprache, eine wahrhafte Nischenentdeckung!

Isolation Berlin (Samstag, Kulturgarten, 19:00 Uhr)

Wie kann ein Mensch so viel Hoffnungslosigkeit ertragen? Hat man überhaupt noch etwas zu verlieren? Wenn du in einem Korsett von Konventionen und Konformität gefangen bist, was sollst du tun? Manchmal empfiehlt die Band Isolation Berlin sofortige Kapitulation, doch manchmal schwenkt auch noch ein kleiner Funken Hoffnung mit, dann heißt es, fahr einfach weg. Für alle Besucher des Bardentreffens mit Herz-, und Weltschmerz, hier seid ihr nicht allein.

Matilda:

Folkshilfe (Samstag, Insel Schütt, 17:15 Uhr)

Was hab ich mich gefreut, als ich drei bekannte Gesichter im Line Up entdeckt habe. Folkshilfe, spätestens seit dem „5 Fragen an“ jedem ein Begriff. Wenn nicht, wisst ihr wo ihr am Samstag um 17:15 stehen solltet. Wenn die drei auf der Bühne stehen, ist die Gaudi schon vorprogrammiert!

Svavar Knútur (Sonntag, Trödelmarkt, 18:30 Uhr)

Der Isländer braucht nur seine Gitarre nehmen und sein Charme auspacken und schon liegt ihm das Publikum zu Füßen. Schon alleine der Gedanke an sein letztes Konzert im Stereo, lässt die Vorfreude steigen.

Iyeoka (Samstag, Hauptmarkt, 19:30 Uhr)

Ihr Lied „Simply Falling“ kennt man, woher weiß ich nicht, aber es kommt mir doch sehr bekannt vor! Für ein bisschen Soul für zwischendurch sorgt Iyeoka, denke sie setzt stimmlich live noch mal einen drauf!

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/ Text: Simon Strauß, André Prager, Leo Zimmermann & Matilda Pfeil / Bild: Pressefreigabe /